Erfahrungen PV in Ontario, Canada

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Erfahrungen PV in Ontario, Canada

Beitragvon skyrace » 26.05.2011, 21:19

Hallo,

hat jemand Erfahrungen mit PV Installationen in Ontario, Canada.

aktueller Feed-in-tariff liegt bei 80.2 $cent/kWh bei Anlagen kleiner 10kWp
Die System-Preise liegen allerdings bei ~7000$/kWp.

Wer hat Erfahrungen vor Ort?
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Re: Erfahrungen PV in Ontario, Canada

Beitragvon nico_ch » 11.10.2011, 21:22

Hätte auch Interesse dran, aber keine Erfahrung vor Ort.
Wäre das nicht eine Idee eine Exportgesellschaft zu gründen und Module direkt von Deutschland aus exportieren. Denke dies geht evtl. auch für andere Ländern wo die Vergütung noch höher ist?
Anschliessend vor Ort nur noch montieren lassen?
Bei den Preisen wo do genannt hast rendiert sich die Anlage mit dieser Vergütung nach ca. 6 Jahren. So würde sich dies nochmals um ca. 2 Jahre verringern.

Gruss
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Re: Erfahrungen PV in Ontario, Canada

Beitragvon open source energy » 11.10.2011, 21:29

Wir haben seit längerem eine Niederlassung in Ontario:

www.orange-solar.com

Um was genau geht es denn?
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Re: Erfahrungen PV in Ontario, Canada

Beitragvon nico_ch » 12.10.2011, 05:24

Würde gerne mal Preisbeispiele sehen für 250kw, 500 kw, 1 mw

Gruss
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Re: Erfahrungen PV in Ontario, Canada

Beitragvon open source energy » 12.10.2011, 11:18

nico_ch hat geschrieben:Würde gerne mal Preisbeispiele sehen für 250kw, 500 kw, 1 mw

Gruss


Bei konkreten Anfragen einfach PN...

Wir brauchen dazu:

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Telefonnummer
eMail Adresse
Standort Gebäude / Land
Finanzierende Bank
Bilder des Gebäudes / Grundstückes
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Re: Erfahrungen PV in Ontario, Canada

Beitragvon nico_ch » 12.10.2011, 17:56

Neh nichts konkretes nur mittlere Kosten in dieser Leistung für
Ontaria, Canada und
Arizona, USA

Gruss
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Re: Erfahrungen PV in Ontario, Canada

Beitragvon open source energy » 13.10.2011, 07:57

nico_ch hat geschrieben:Neh nichts konkretes nur mittlere Kosten in dieser Leistung für
Ontaria, Canada und
Arizona, USA

Gruss


Kein anderer Markt der Erde funktioniert so einfach, reibungslos und ohne Hürdern wie der in Deutschland, daher kann man hierzu keine pauschale Aussagen treffen.
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Re: Erfahrungen PV in Ontario, Canada

Beitragvon skyrace » 13.10.2011, 20:46

Kein anderer Markt der Erde funktioniert so einfach, reibungslos und ohne Hürdern wie der in Deutschland, daher kann man hierzu keine pauschale Aussagen treffen.


Dem kann ich nur zustimmen. Bin seit einiger Zeit in Canada um hier bischen was zu bauen.

Es fehlt an Verlässlichkeit, Ausbildung, Materialverfügbarkeit in guter Auswahl usw.
Das was am nervigsten ist, das du an jeder Ecke Gebühren bezahlst. Jeder will mitreden
und hat eigentlich gar keine Ahnung. So brachst du neben der Einspeiseerlaubnis
ein Schaltplan der Anlage, ein Statikgutachten deines Daches, bei größeren Anlagen
ein Netzauswirkungsgutachten, die Sicherheitsinspection bei der drei Inspektoren
vier verschiedene Sachen sagen die teilweise in die entgegengesetzte Richtung gehen,
und natürlich die Netzanschlussgebühren (Zähler tauschen/einstecken ~ $600)
So kann sich bei einem 5/10kW System die Gebühren/Gutachten schnell auf mehr als
$2000 anwachsen.

Dann ist bei 10kW microFIT (AC Bemessung) mal vorerst schluss, alles andere nennt sich FIT
und ist etwas komplizierter als das beschriebene. Für bis zu 10kWp gibts dann besagte 80,2 $cent
wenn sich die Anlage aufm Dach befindet.

Das nächste ist der extrem häufige Einsatz von Enphase Microinvertern auch bei Installationen
bei denen ich niemals auf die Idee kommen würde soetwas einzusetzen, da viel zu teuer.
Beispiel: ~200kWp Dachanlage 880 Panels mit je einem Enphaseinverter. Da gibts kein Schatten
und auch kein Problem. Nur weil die Solarfirma nicht genügend Wissen hat wird halt weiterhin
nach dem System: ich muss nix wissen...zu jedem Panel ein Inverter, gebaut.

Da alles so gefährlich ist muss alles in Rohre gepackt werden. Aussen kann ich das je nach Baustelle
ja noch verstehen, wegen Schnee und Eis-rutsch. Wenn ich aber die eh schon doppelt Isolierten
1000V PV Kabel die auf 600V downgegradet sind nochmals IM HAUS in Rohre verlegen muss dann
sehne ich mich nach dem einfachen, durchdachten und erprobten deutschen Elektrikerhandwerk.

Jede Anlage braucht einen Utility-Switch. Dieser kann bei 5/10kWp 30A bzw. 60A. Diese Dinger
sind erstens teuer und zweitens sowas von riesig, mit so einem Schalter würde man in Deutschland
ne 100kW Maschine schalten, so abartig überdimensioniert sind die. In der Regel wird alles
an die Hauswand gespaxt, nebeneinander. Durch die verschiedenen Größen der Gehäuse, die
unterschiedlichen Auslässe für die Rohre und die Verrohrung selbst sieht das in deutschen Augen
sowas von beknackt aus, das würde ich jemandem in Deutschland niemals übergeben und mich
dafür zu Tode schämen.

Die gezielte Falsch-Ausbildung der Solarteure durch Enphase ist unglaublich. Es wird überall
behauptet wenn ein Blatt auf dem String eines herkömmlichen Systems liegt ist die ganze
Anlage zu 100% tot. Ich hab schon mehrfach zu Bleistift und Papier gegriffen und diesen Leuten
erklärt warum das nicht zwangsläufig so ist.

Problem Nummer 4 ist das Nordamerikaner grundsätzlich Angst vor für uns "normalen" Spannungen haben.
wenn du hier jemand am Display zeigst, da du gerade 300V DC hast, dann bekommen die schon vom
danebenstehen Angstschweiß auf der Stirn. Die DC Spannung ist zudem auf 600V max limitiert was ein
Resultat dieser Angstvererbung ist.

Generell ist die Handwerksqualität für deutsche Verhältnisse sehr wenig ausgeprägt.
Ich hab immer das Gefühl, das was bei denen das inch ist, ist bei uns der cm. Wenn wir
auf den Milimeter arbeiten, dann reicht das aus wenn das 1/8 inch Genauigkeit hat.
Arbeitest du sauber, wie du das gewohnt bist, sieht das später aber auch keiner. Den
Leuten fehlt das Gefühl für saubere Arbeit.

Manchmal merkt man erst wenn man woanders ist, wie weit wir technisch an der Spitze der
Welt liegen. Wurde mir vorher noch nie so stark bewusst.

Viele Grüße aus Ontario
skyrace
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Re: Erfahrungen PV in Ontario, Canada

Beitragvon nico_ch » 15.10.2011, 15:08

Besten Dank, dass erklärt, warum dies dort soviel teurer ist.
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Re: Erfahrungen PV in Ontario, Canada

Beitragvon ChrisBruno » 30.10.2011, 18:08

Hat sich inzwischen etwas an der Qualität und den Konditionen geändert? Habe selbst eine Lagerhalle (Flachdach, etwa 6000m^2) in Ontario und überlege seit geraumer Zeit eine Dachanlage zu montieren.

Lassen sich bis auf die Materialpreise die Berechnungswerte von Deutschland übernehemen? Durch die Bedingung, dass die dortigen Einspeisetarife an einen 60% kanadischen Wertschöpfungsbeitrag geknüpft sind, kann ich mir durchaus Anderes vorstellen...

Kennt jemand von Ihnen einen PV Full Service Anbieter, der sämtliche Bereiche von Formalitäten, Montage, Instandhaltung und Versicherung übernimmt?
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