Jorge Edwars schrieb am 6.Dezember 2009, das Land Chile werde im Jahre 2010 eine Photovoltaik-Anlage großen Ausmaßes erhalten.
Ähnlich wie der Südwesten der USA oder der Norden Afrikas würde sich die Atacamawüste in Chile dazu eignen, Sonnenenergie einzufangen und in Strom umzuwandeln.
Auf einer Höhe von 2.300 m sei vorgesehen, zwischen den beiden Wüstenoasen San Pedro de Atacama und Toconao eine riesige Anlage aufzubauen. Es sei daran gedacht, 133.000 PV-Module aufzustellen. Ein Gebiet von 65 ha solle überdeckt werden.
Die Energie soll in das "Sistema Interconectado del Norte Grande (SING) eingespeist werden, welche die Regionen von Arica, Parinacota und Tarapacá dazu andere Kommunen außerhalb davon mit Strom versorgt.
In der Wüstenoase San Pedro de Atacama leben etwa 5.000 Menschen. Ich hielt mich in dieser Gegend bei Archäologen auf. Es ist ein sehr heißen Gebiet, staubtrocken, aber, welche ein Wunder, San Pedro de Atacama liegt an einem Fluß, sodaß sich eine Oase herausbilden konnte.
Doch zurück zum PV-Projekt: Angesprochen wurden Spanier und Portugiesen, um dieses Projekt zu realisieren. Von beiden Seiten zeigte sich Interesse zu investieren.
Die Cámara Chilena de la Construccion hat außerdem ein weiteres PV-Projekt stattlicher Größe in die Diskussion gebracht, für das 10.000.000 Dollar aufzubringen sind.
Wohnbauprojekte mit PV-Anlagen auszustatten, steht auch in diesem Land auf der Agenda.
Siehe genauer in:
http://chile-hoy.blogspot.com/2009/12/c ... lanta.html
VUB






0.00 (0 Bewertungen)
| 