Zweite Photovoltaikanlage - Eigenverbrauch

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Zweite Photovoltaikanlage - Eigenverbrauch

Beitragvon DJ_Bruno » 12.07.2012, 21:29

Hallo zusammen
habe auf meinem Dach eine PV Anlage mit 6.125 KW.
Vergütung 28,74 und EV 12,36

Jetzt habe ich im Keller einen Zähler für PV Gesamt
Und einen Zweirichtungszähler.

Jetzt will ich doch noch eine zweite PV Anlage haben.
Mein Solarteur hat mir gesagt, das ich son Rundstrahlempfänger bekommen würde,
oder er stellt die anlage auf 70% ein.

So etz wegen meiner Frage
ich will die 2.PV Anlage auch mit EV haben.
Ist das möglich?

Wieviel zähler hab ich dann?
Hintergrund meine erste ist Südost und ab 14 Uhr sind nur noch
1000 Watt übrig.

Die zweite ist ab 12 Uhr voll in der Sonne bis 20 Uhr (Nordost)
PV 1: Schüco 6,125 KW / 3 Strings / 2 WR - Süd-Ost
PV 2: Schüco 1,990 KW / 1 String / 1 WR - Süd-West.
PV 3: Schüco 5.145 KW / 1 String / 1 WR - Nord-West
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Re: Zweite Photovoltaikanlage - Eigenverbrauch

Beitragvon elfaro » 12.07.2012, 23:52

Von wann ist die erste Anlage? Wie groß soll die zweite werden? Meinst sicher Nordwest, also die ggü. liegende Dachhälfte? Welche Ausrichtung und Dachneigung hat es?
Standort: 56xxx (Koblenz), PVgis10: 857kWh/kWp
PV-Anlage: 7,60 kWp Fire Energy FE-190M an Power-One PVI-5000
Dach 1: NO mit -118°S, DN 25°, 2x9M / Dach 2: SW mit +62°S, DN 25°, 2x11M
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Re: Zweite Photovoltaikanlage - Eigenverbrauch

Beitragvon DJ_Bruno » 13.07.2012, 00:20

Anlage 1 wurde 26.01.2012 von EON angeschlossen.
Drauf seit November 2011.

Anlage 1 hat Südost (ca. 140 Grad) Dachneigung 40Grad. 6,125KW.
Läuft schon mit Eigenverbrauch (1 Zähler für PV gesamt und 1 mit zweirichtungszähler)

Die neue hat Nordwest (ca 300 Grad) mit Dachneigung 40 Grad.
Es sollen auf der Seite 5,355 KW drauf.

Die Anlage will ich gern auch als Eigenverbrauch mitverwenden.
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Re: Zweite Photovoltaikanlage - Eigenverbrauch

Beitragvon SSVPatrik » 13.07.2012, 21:53

Habe jetzt diese Woche unsere Anlage aus Dezember erweitert.
Wir haben auch EV und bei uns bleiben beide Zähler wie bisher.
Die Einspeisevergütung wird gemittelt, einzig bei der Berechnung der EV Vergütung weiß der Energieversorger noch
nicht wie es gehandhabt wird.

Gruß

Patrik
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Inbetriebnahme: 22.12.2011
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Anlage 2:
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Re: Zweite Photovoltaikanlage - Eigenverbrauch

Beitragvon elfaro » 14.07.2012, 01:02

Wegen der Zähler ändert sich, wie du bereits gehört hast nichts. Allerdings hätte man die Anlage optimieren können. Jetzt hast du nochmal Gelegenheit es (fast) perfekt zu machen. Die eingesetzten WR waren nicht die WG-stärksten und die Spannugnslage am SGI 1500 auch nicht optimal.

Die Planung für die neue Anlage sieht wohl den Einsatz von 21 Modulen mit 255W von Schüco vor. Mit Einspeisemanagement (RSE) würdest du zwei WR benötigen, die entsprechend teuer werden. Da wäre es angeraten auf die 70%-Regelung zurückzugreifen und bis zu 5% Ertragsverlust in Kauf zu nehmen. Das ganze würde dann wohl wieder an einem Schüco-WR realisiert werden sollen wie dem SGI 4000 mit entsprechendem WG und hier leider auch mit einer schlechten Spannungslage wegen der nötigen Verstringung mit 3x7M.

Besser gefiele mir folgende Variante, die aufräumt bei deinen WR und die Gesamtanalge optimiert: Da du ein Ost-West-Dach hast würdest du bei Nutzung der 70%-Regelung keine Einbußen erleiden, wenn du beide Dachhälften auf einen WR legen würdest. Bei 11,48 kWp Gesamtleistung und einem geometrischen UD-Faktor von 1,46 würde ein KACO 10.0TL mit zwei MPP-Trackern reichen. Allerdings müssten dann zwei Strings auf jeder Dachhälfte gebildet werden, so dass jeweils ein Modul weniger verbaut werden müsste bzw. demontiert werden müsste. Rechts in Verlängerung des Kamins das Modul ist eh schattenbedroht und wäre entbehrlich. Eine Abwandlung, weniger optimal wäre die Module zu belassen und eines der neuen Module auf der NW-Seite mit in den alten Modulen auf dem SO-Dach zu verstringen, so dass du 2x13M erhälst. Das laut Flashliste schlechteste Modul der 255W-Modelle würde ausreichen. Die Spannung ist vergleichbar und sobald Licht da ist, ist das Modul durchgängig leitend. Weil es leistungstärker ist, wird der Stringstrom auch nicht ausgebremst. Auf der NW-Seite sind dann 2x10M zu verstringen. Durch die geänderte Modulverteilung auf die Dachflächen reduziert sich zwar der geometrische UD-Faktor auf 1,43, aber der WR hat ausreichend Reserven.

Weche Vorteile bringt dir das nun? Einerseits hast du Ausgaben von ca. 2000 EUR für den KACO 10.0TL, andererseits sparst du ca. 1150 EUR am SGI 4000 (alias KACO 4202), du hast keine 5% Ertragsverlust bei der Neuanlage i.H.v 40 EUR/a oder 600 EUR aggregiert und 1% mehr WG bringen nochmals 20 EUR/a bzw. 300 EUR aufaddiert. So gesehen gleichen sich Kosten und Vorteile aus. Die noch recht neuen Schüco-WR kannst du im Forum oder bei eBay verkaufen und erhälst so bei 50% des Neupreises noch 1000 EUR oben auf. Der Platz im Keller ist nicht komplett mit WR belegt und die Anlagenüberwachung ist wegen der symmetrischeren Auslegung etwas einfacher.
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