Rund um die Planung einer Solaranlage.
Moderator: Mod-Team
von NF-Maik » 12.07.2011, 16:35
Hallo, Mein Problem ist folgendes ich bin mir nicht sicher was ich machen soll. Ich bin in einem Bürgerwindpark Mitgesellschafter Die Mühlen werden wohl 2013 aufgestellt. Man kann mit 60000 Euro einsteigen. Ich wohne an der Küste also immer genug Wind. Rendite wird bei 10 % liegen. Gleichzeitig könnte ich auf meinem Dach etwa 8 kWp PV installieren.Volle Südlage 48 Grad Dachneigung. Montieren könnte ich selber machen und Elektrik würde ein Kollege machen. Also wäre ich bei etwa 16000 Euro für die Anlage. Nun meine Frage an die Energieexperten was denk ihr was ich machen sollte? Eigenkapital ist nicht vorhanden. Danke für die Antworten.
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von Mr.10.000Volt » 12.07.2011, 16:38
Meine Empfehlung: Beides
Wer, wenn nicht wir....
wann, wenn nicht jetzt?????
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von JayM » 12.07.2011, 16:55
Das ist keine Frage an Energieexperten sondern an Finanzexperten! Rendite und Risiko gehen immer Hand in Hand. Eine höhere Rendite entspricht im Allgemeinen einem höheren Risiko.
Eine PV Anlage auf eigenem Dach kann ich mir ohne Eigenkapital gerade noch vorstellen.
Du willst dir außerdem noch 60000 Euro von der Bank leihen und dafür Zinsen zahlen, um diese dann zu einer höheren Rendite in einen Bürgerwindpark zu investieren. Da solltest du dich fragen warum a) die Bank das Geld nicht direkt in den Windpark investiert, oder b) die Windparkbetreiber sich das Geld nicht direkt von der Bank leihen. Wahrscheinlich nur, weil du das Risiko mit deinem Häuschen absicherst. Das kann funktionieren, muß es aber nicht.
Die PV Anlage solltest du noch dieses Jahr durchziehen. Windbeteiligung auf Pump wäre mir entschieden zu heiß!
Gruß Jochen
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von NF-Maik » 12.07.2011, 17:46
@ Jochen
zu a) Die Bank trägt ja 80 % des Windparks und der Rest ist bei den Bürgern der Gemeinde. b) Es ist ja ein Bürgerwindpark, er wird ja nur als Bürgerwindpark genehmigt.
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von Mr.10.000Volt » 12.07.2011, 19:18
Wie groß soll die Mühle den werden (kW und Masthöhe/Rotordurchmesser) und wie ist die Ertragsprognosse?
Wenn dann noch der Aufstellungsort bekannt ist, kann man mit Vergleichen der bestehnden Anlage abschätzen, wie sicher die Einnahmen sind?
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von sander79 » 12.07.2011, 19:42
Von welchem Hersteller wird den die Bürgerwindanlage sein?
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von makuni » 12.07.2011, 19:51
Hallo, wenn es dann so geht wie den Windmüllern im Westerwald, dann kann es schnell ins Auge gehen. Hier stehen trotz Wind ganze Parks, obwohl in unmittelbarer Nachbarschaft die Anlagen laufen. Ltd. EVU werden die Anlagen nach belieben vom Netz genommen  . Sonnige Grüße, makuni
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von NF-Maik » 12.07.2011, 19:56
Mr.10.000Volt hat geschrieben:Wie groß soll die Mühle den werden (kW und Masthöhe/Rotordurchmesser) und wie ist die Ertragsprognosse?
Wenn dann noch der Aufstellungsort bekannt ist, kann man mit Vergleichen der bestehnden Anlage abschätzen, wie sicher die Einnahmen sind?
Die Mühlen werden 150 Meter an der Flügelspitze hoch sein und 3 bis 3,6 Megawatt Leistung haben es sollen 5 Mühlen aufgebaut werden. Der Hersteller ist noch nicht bekannt. Der Aufstellungsort wird bei uns in der Gemeinde sein.
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von NF-Maik » 12.07.2011, 19:58
makuni hat geschrieben:Hallo, wenn es dann so geht wie den Windmüllern im Westerwald, dann kann es schnell ins Auge gehen. Hier stehen trotz Wind ganze Parks, obwohl in unmittelbarer Nachbarschaft die Anlagen laufen. Ltd. EVU werden die Anlagen nach belieben vom Netz genommen  . Sonnige Grüße, makuni
Ja das stimmt das kann dir bei einen großen PV Anlage aber auch passieren. Sie schalten sie ja nicht nach belieben ab sondern nur dann wenn sie den Strom nicht loswerden. Gruß
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von JayM » 12.07.2011, 20:04
NF-Maik hat geschrieben:@ Jochen
zu a) Die Bank trägt ja 80 % des Windparks und der Rest ist bei den Bürgern der Gemeinde. b) Es ist ja ein Bürgerwindpark, er wird ja nur als Bürgerwindpark genehmigt.
Na dann schau mal was für einen Zinssatz du für den Kredit bekommen kannst und ob der Renditeunterschied zum Windpark dann das Risiko rechtfertigt. Gruß Jochen
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