Solarlog völlig überflüssig! VDE 1405 < 100 kWp

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Solarlog völlig überflüssig! VDE 1405 < 100 kWp

Beitragvon pvplaner2010 » 30.01.2012, 12:14

Für Anlagen bis 100 Kilowatt soll bewährte, weitgehend standardisierte, verfügbare Technik eingesetzt werden, zum Beispiel Rundsteuertechnik. Die technische Einrichtung muss mindestens die Befehle Einspeiseleistung 100 Prozent (Ein) und 0 Prozent (Aus) umsetzen können; ein stufenloses Regeln ist für diese Kleinanlagen derzeit nicht erforderlich. Dies kann zum Beispiel über ein AC-Schütz erfolgen.


http://www.erneuerbare-energien.de/file ... eis_bf.pdf

Für die nach VDE 1405 geforderte fernsteuerbare Leistungsreduzierung ist das von Solarlog entwickelte Symstem PM+ völlig überflüssig. Es ist weder technisch erforderlich noch bringt es dem Betreiber einen Nutzen, da voraussichtlich die Anlagen in den nächsten Jahren niemals runtergefahren werden.

Zudem bieten viele WR-Hersteller integrierte Datenlogger, die kostenlos oder mit geringen Zusatzaufwand nutzbar sind. Wirklich notwendig ist Solarlog also nur, wenn man mehrere WR verschiedener Hersteller überwachen muss. Hier kann man also schon bei der Anlagenplanung einige Kosten sparen. Bei größeren Anlagen ist zu prüfen, ob vielleicht das eigene Powermangement des WR-Hersteller kostengünstiger ist.
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Re: Solarlog völlig überflüssig! VDE 1405 < 100 kWp

Beitragvon jodl » 30.01.2012, 13:54

Dieser Anwendungshinweis gibt die unverbindliche Rechtsansicht des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) wieder


meiner Meinung nach eine richtige Idiotenpost
wer nichts sagen darf oder will, der soll auch nichts sagen

aber wahrscheinlich muß das in einer freiheitlich demokratischen Grundordnung so sein...

Darüber hinaus muss ein abregelungsfähiger Wechselrichters („EinsMan Ready“) eingesetzt werden.


so eine Forderung kommt mir komisch vor, was könnte die rechtliche Grundlage dafür sein?

Die technische Einrichtung muss mindestens die Befehle Einspeiseleistung 100 Prozent (Ein) und 0 Prozent (Aus) umsetzen können; ein stufenloses Regeln ist für diese Kleinanlagen derzeit nicht erforderlich.


das geht mit RSE und Schütz, wofür braucht es dann den abregelungsfähigen Wechselrichter („EinsMan Ready“) ??
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Re: Solarlog völlig überflüssig! VDE 1405 < 100 kWp

Beitragvon JayM » 30.01.2012, 14:25

pvplaner2010 hat geschrieben:Zudem bieten viele WR-Hersteller integrierte Datenlogger, die kostenlos oder mit geringen Zusatzaufwand nutzbar sind.


Die erlauben alleine auch nicht unbedingt ein Powermanagement. Bei Danfoss muß man z.B. die Grid Management Box dazukaufen. Ist glaube ich auch nocht billiger als ein SolarLog 1000 PM.

pvplaner2010 hat geschrieben:Wirklich notwendig ist Solarlog also nur, wenn man mehrere WR verschiedener Hersteller überwachen muss. Hier kann man also schon bei der Anlagenplanung einige Kosten sparen.


Vorsicht, mehrere WR gehen schon ab SL 500, verschiedene Hersteller gehen nur am SolarLog 1000 und dann auch nur zwei verschiedene Hersteller.

Gruß
Jochen
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Re: Solarlog völlig überflüssig! VDE 1405 < 100 kWp

Beitragvon pvplaner2010 » 31.01.2012, 11:55

Hier noch mal zusammenfassend die wirklich notwendige Konfiguration ohne überflüssigen Ballast:

1-30 kWp
Rundsteuerempfänger ( 150-800 €) und Installationsschütz ( ca. 65 €)

30-100 kWp
Rundsteurermpfänger mit vorhandenem Kuppelschalter verbinden

ab 100 kWp
Rundsteuerempfänger mit Powermanagement des WR-Herstellers ( ab 1200 €)

Der Kostentreiber ist also erst mal nur der RSE, welcher aber teilweise selber eingekauft werden kann, und dabei ggf. günstiger als vom VNB zu beziehen ist. Einige VNB werden sicher auch vorerst auf den RSE verzichten. Der Betreiber kann darauf verzichten, sofern der VNB noch keine verbindliche Signalart mitteilen kann.

Beim Neuanlagenbau sollte daher jeder Betreiber die Angebote genau prüfen und überflüssige Komponenten einfach streichen.
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