Rund um die Planung einer Solaranlage.
Moderator: Mod-Team
von rainman777 » 17.07.2012, 12:46
Hole gerade Angebote ein - Situation wie folgt:
PV-Anlage auf der etwa 15 Meter vom Haus entfernten Garage mit Flachdach, Neigung < 15, keine Verschattung, Ausrichtung Süd, Dach 12 x 6,6m
Angebot Leistung 6,08kWp 4 Reihen á 8 Module, 10 Grad Aufständerung 32 Module Sunowe Sunflower SF125X125-72-M 190, Nennspannung mpp 36,8V, Leerlaufspannung 45,2V, Nennstrom mpp 5,16A, Kurzschlußstrom 5,53A, Leistungstoleranz +/-3%, Garantie 12 Jahre/90% und 25 Jahre/80%
WR 2 x Effekta ES 3300, trafoloser WR, AC Leistung nenn/max 3k/3,3k
PV-Kabel mit 4mm² inkl. Unterbau etc etc
a) klassische Ahnungslosen-Frage: taugt das Zeug was? b) Angebot (ohne Montage, inkl MwSt) € 11.500,-- (Montage soll rund € 1.500,-- kosten) - in Ordnung?
Danke für Erleuchtung!
Gruß
Rainer
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von eggis » 17.07.2012, 13:47
Moin Rainer und Willkommen im Forum! Lass das mit der Aufständerung die kostet dir in der Anschaffung sicherlich mehr als 3-5% mehr Ertrag. Außerdem bekommst du mehr Leistung auf´s Dach 10kWp sollten wohl möglich sein. rainman777 hat geschrieben:a) klassische Ahnungslosen-Frage: taugt das Zeug was?
Mein Fall wär´s nicht. Billigste Chinaware für die 1800€/kWp (netto) kein Schnäppchen sind. Lass dir neue Angebote machen (von anderen Anbietern) und stelle diese bitte in die Vorlage-Maske des Angeboteforum ein. Dann sind auch die restlichen Fragen geklärt.
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Ein Zyniker ist ein Mensch, der von jedem Ding den Preis und von keinem den Wert kennt!" (Oscar Wilde)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von rainman777 » 17.07.2012, 14:01
thx 4 info man hatte mir gesagt dass der Leistungsgewinn durch die Aufständerung um 10Grad deutlich mehr wiegt als die Mehrkosten für den Unterbau  gibt es von Dir eine Art "rating" oder "top-3"-Empfehlung bezüglich der Hersteller in Sachen Module und WR? Es gibt eine unüberblickbare Anzahl von Herstellern und ich kenne als Laie keinen davon - von daher weiß ich nicht mal wie ich die Angebotsanforderungen einschränken kann. LG, Rainer
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von Cristian_G_aus_P » 17.07.2012, 14:10
Module als bsp Bosch, Aleo, Solarworld, Schott, Winaco,Sunpower oder auch Kyocera,Yingli, Trina... alles bekannte Module
bei WR Kaco,Sma,Danfoss,Steca,Diehl,fronius,PowerOne usw
Gruss...
Deustche Module ca 1800 pro kwp und drunter Chinaangebote sollten doch schon locker 200 euro günstiger liegen..
nicht einfach zu bekommen aber möglich ,-)
gruss Christian
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von eggis » 17.07.2012, 14:36
rainman777 hat geschrieben:man hatte mir gesagt dass der Leistungsgewinn durch die Aufständerung um 10Grad deutlich mehr wiegt als die Mehrkosten für den Unterbau
Da du keinen Standort angegeben hast habe ich mal Frankfurt/Main angenommen. Dort ergeben sich ziemlich genau 3% mehr Ertrag durch die Aufständerung. Mit den von Christian genannten Module in Standardformat (1,65x1m) bekommst du bei horizontaler Montage 42 Module (6 Reihen á 7 Module) drauf. Bei 240-250Wp je Modul sind das über 10kWp Leistung. (Mit Panasonic oder Sunpower sogar über 12kWp) Du hast zudem den Vorteil, dass sich die Fixkosten (Netzanschluss, zum Teil Montage) auf eine größere Anlage verteilen und die Anlage je kWp günstiger wird.
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von rainman777 » 17.07.2012, 15:12
Bin oben bei Dir in der Nähe - plz 24358
OK, also besser ohne aufständern und dafür die Fläche besser nutzen - soweit verstanden!
Danke auch für die Infos zu den Herstellern - übernehme ich dann mal für die Angebotsparameter...
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von buergersolar » 17.07.2012, 15:42
Über die 10 kWp würde ich aber nicht gehen (wenns gerade an der Grenze liegt). Unter 10kWp ist das mit der Eigenverbrauchsregelung entspannter. Also lieber auf 9,9 kWp abzielen.
Dennoch lieber ohne Aufständerung und dafür mehr Module. Müssen ja dann nicht die wirkungsgradstärksten sein, um unter 10kWp zu bleiben.
Sonnige Grüße
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von rainman777 » 17.07.2012, 16:22
ich lese hier auch einiges zu zwei Dingen über die ich mal wieder zu wenig bis nichts weiß:
Stromspeicher? und Datenlogger?
wenn ich das richtig verstehe (?) ist ein Logger ne Komfortgeschichte aber hat nichts unmittelbar zu tun mit Wirtschaftlichkeit und das Thema Stromspeicher ist erst in den Kinderschuhen und noch zu teuer!? Stimmt das und kann man sowas später nachrüsten? Oder doch schon anschaffen?
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von buergersolar » 17.07.2012, 16:28
Stromspeicher sind nur interessant, wenn du versuchen willst, einen überdurchschnittlich hohen Eigenverbrauch zu haben. Das lohnt sich m.E. im Moment noch nicht und obs das Netz entlastet finde ich auch fraglich.
Datenlogger ist m.E. mehr als nur Komfort. Denn es macht dich auf Fehlfunktionen der Anlage aufmerksam, die du sonst nicht so schnell erkennen kannst. Wenn du natürlich eh jeden Tag auf den Zähler und auf die WR-Displays schaust, dann brauchst du nicht unbedingt einen, aber das machst du auch nicht länger als ein halbes Jahr. Nach 3 Jahren schaust du nur noch alle 2 Monate. Und wenn dann im Sommer mal 1,5 Monate die Anlage unbemerkt nichts einspeist, weil irgendwas ist, dann hat sich der Logger schon rentiert. Meine Meinung. Wenn die Anlage nur 3kWp hat, dann sieht das vielleicht anders aus, dann hält sich auch der Ertragsverlust absolut gesehen in Grenzen, aber man muss dann eben trotzdem immer selber schauen.
Sonnige Grüße
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