Photovoltaikanlage als Insellösung in Mietshaus

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Photovoltaikanlage als Insellösung in Mietshaus

Beitragvon Basdi » 15.03.2011, 20:49

Hallo Freunde des Lichts :P

Ich bräuchte da mal eure hilfe, wie viele andere auch.
Fakten:
- Reihenmittelhaus aus 70er Jahren zur Miete.
- Balkonausrichtung in Richtung Südwest.

Mein Gedanke ist folgender.
Ich würde gerne im ersten Stockwerk am Balkon mit Stahlgeländer ein 12V Solarmodul anbringen. Dieses würde ich über den Dachboden ins EG leiten wo es direkt in den Sicherungskasten läuft. Von dort über das nicht benötigte 32A Kabel in die Garage (in Haus integriert) um dort über den Laderegler an die Batterien angeschlossen zu werden. Von dort möchte ich wieder zurück in den Sicherungskasten. Denn dort möchte ich die Leitungen für Gäste-WC und Flur kappen und direkt an das 12V PV System anbinden. Der tägliche Stromverbrauch wäre hier unter 10W/12V am Tag. Steckdosen sind dort keine vorhanden, somit müsste ich nämlich lediglich die Leuchtmittel wechseln.
Wenn das klappen würde, wäre mein nächster Gedanke das Schlafzimmer im ersten Stock vom Netz zu nehmen und auch über die bereits verlegten 1,5² Adern mit dem Solarmodul zu verbinden. Auch hier werden keine AC Steckdosen benötigt, da ich das gesammte Schlafzimmer in den nächsten Wochen auf LED umbauen würde. Die Nachttischlampen sind somit erledigt. Wecker wird eine Batterieversion. Zusätzlich hätte ich aber noch einen Verbraucher mit einem Steckernetzteil welches am Ausgang 9V 550mA leisten kann. Da bin ich mir aber sicher das es im normalfall nicht mehr als 250mA Strom benötigt. Nur einmal am Tag wenn es "genutzt wird, wird das Gerät für 5min. die 500mA benötigen.
Ob dann andere Räume dazukommen weis ich nicht, da ich ja eigentlich keinen DC/AC Wandler einbauen will. Oder ist es ohne diesen Sinnfrei die Idee überhaupt weiter zu verfolgen?
Generell, denke ich würde ich hier eine sehr kleine Anlage benötigen. Aber ich denke die Idee ist nicht schlecht auch wenn sie im Jahr vermutlich keine 500kWh spart. Da ich aber nur den Balkon mit 8m länge nutzen will könnte ich eh nicht das gesammte Haus mit Energie versorgen.

Fragen:

- Generell möglich?
- Leitungsquerschnitt der Adern von Panel in Sicherungskasten? 4² ausreichend?
- Laderegler im Dachboden wo es warm ist, oder erst in der Garage, wo es kühler wäre? Aber so wäre das PV Modul direkt in Sicherungskasten geführt. Blitzschlag?
- Ist das Vorhaben in 12V DC sinnvoll? Bezogen auf die Verlustleistung durch die Leitungswiderstände?


Wäre super wenn der ein oder andere Zeit finden würde sich das ganze mal durch den Kopf gehen zu lassen.

Danke und Gruß
Basdi

Generell, denke ich würde ich hier eine sehr kleine Anlage benötigen. Aber ich denke die Idee ist nicht schlecht auch wenn sie im Jahr vermutlich keine 500kWh spart. Da ich aber nur den Balkon mit 8m länge nutzen will könnte ich eh nicht das gesammte Haus mit Energie versorgen.
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Re: Photovoltaikanlage als Insellösung in Mietshaus

Beitragvon Dr. Chili » 17.03.2011, 08:39

Versuch doch mal dein Glück bei den Inselanlagen.
Möglich ist dein Vorhaben sicher. Bevor ich das ganze Haus umreisse würde ich die Anlage im Parallelbetrieb testen wollen. Möglich ist dein Vorhaben bestimmt. Für mein Erachten gehst du jedoch recht verschwenderisch mit den Kabellängen um. Wenn ich da lese "vom balkon ins dach runter ins Eg-rüber in die garage und wieder zurück ins haus, dann rauf ins OG usw, usf"
Aber ich kenne natürlich dein haus nicht...
Schau dich auch mal bei den downloads - stichwort "Kabelrechner". Und leg dir vielleicht ein kleines Photovoltaik Buch zu. Da stehen viele nützliche Dinge drin, auch wenn das Forum super ist.

edit:
Übrigens 10W am Tag ist kein Verbrauch ;) weder bei 12V noch bei 230V. wichtiger wäre die benötigte maximalleistung (zB 10W) wenn alle verbraucher laufen
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