Rund um die Planung einer Solaranlage.
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von sundevil » 07.10.2012, 09:02
Joerg00 hat geschrieben:Grundlos hat viele Pumpen welche meinst Du?
Du meinstg sicher Grundfos Bevor Du das Geld in eine teurere schlecht verfügbare DC-pumpe steckst, tun es ja auch akkus mit recht kleienr kapazität. Diese kann man ja auch "wegschließen"
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sundevil
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von kalle bond » 07.10.2012, 11:02
Joerg00 hat geschrieben:Zusatzinfo: das Wasser ist in einer Tiefe von ca. 20m die vorhandnen 2 Module haben jeweils 240Wp Vor Ort befindet sich bereits eine AC Pumpe 370W
Das Problem mit einer DC Pumpe zu lösen ist gut. In diesem Fall, wegen der vorhandenen Hardware aber nicht ok. Lorenz war ein guter Tipp. Kennt du Preise? AC Pumpen bekommt man Überall auf der Welt sehr günstig. Wenn es geht sollte man Projekte immer mit Massenartikeln umsetzen. Auch der Ersatzteile wegen. Grundlos hat viele Pumpen welche meinst Du?
Die Tanks sind sehr groß da liegt nicht das Problem, drüber braucht man sich keine Gedanken zu machen.
Hat jemand noch einen Tip wie eine AC Lösung aussehen könnte? Gibt es vielleicht einen Wechselrichter der so etwas kann?
Zum Beitrag von "wieso" ......klau mal was das 20m im Boden steckt.
Die PV Pumpen von Grundfos arbeiten mit AC Spannung. Gemeint ist die SQFlex Reihe. http://www.esomatic.de/Grundfos.aspOb es jetzt Sinn macht, um eine vorhandene Pumpe herum ein PV System zu konstruieren oder ob man ein komplett neues System aufbaut, wird die Diskussion hier zeigen. Für mich macht es wenig Sinn, auf eine bereits installierte Pumpe zurückzugreifen. Wo bekommt die Pumpe denn jetzt ihren Strom her - DG? Die Pumpen + Inverter kannst du zB bei Phaesun anfragen, wenn sie nicht selbst anbieten können sie dir einen Bezug nennen. Wo ist denn - "Vor Ort"? Fast jede Unterwassermotorpumpe wird per Stahlseil im Tiefbrunnen abgelassen und dann 6 m weise mit einem Wasserrohr verbunden oder mit einem PE Rohr. Schlauchanschlüsse gibt es auch. Das Stahlseil (Edelstahl, damit es nicht rostet, wie auch der Pumpenkörper), bleibt mit der Pumpe verbunden, damit man sie zu Inspektions- bzw Reparaturzwecken ziehen kann. Der Ausbau ist bei Verrohrung schon zeitaufwändig und ein gewisser Schutz. Als Diebstahlschutz wird außerdem ein Brunnenkopf empfohlen, dessen Verschraubung gesichert werden kann. Damit wird ein möglicher Diebstahl erschwert. Innerhalb eines Ortes sollte man nachts eine Flex schon hören. Übrigens sollte der Brunnen von einem Zaun umgeben sein, damit keine Tiere in die Nähe kommen und das Grundwasser verschmutzen. Die Diebe dürften mehr an den PV Modulen interessiert sein.
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von kalle bond » 07.10.2012, 12:29
Joerg00 hat geschrieben:Zusatzinfo: das Wasser ist in einer Tiefe von ca. 20m die vorhandnen 2 Module haben jeweils 240Wp Vor Ort befindet sich bereits eine AC Pumpe 370W
Das Problem mit einer DC Pumpe zu lösen ist gut. In diesem Fall, wegen der vorhandenen Hardware aber nicht ok. Lorenz war ein guter Tipp. Kennt du Preise? AC Pumpen bekommt man Überall auf der Welt sehr günstig. Wenn es geht sollte man Projekte immer mit Massenartikeln umsetzen. Auch der Ersatzteile wegen. Grundlos hat viele Pumpen welche meinst Du?
Die Tanks sind sehr groß da liegt nicht das Problem, drüber braucht man sich keine Gedanken zu machen.
Hat jemand noch einen Tip wie eine AC Lösung aussehen könnte? Gibt es vielleicht einen Wechselrichter der so etwas kann?
Zum Beitrag von "wieso" ......klau mal was das 20m im Boden steckt.
Sorry, hatte deinen Eingangs TS vergessen. Module 2*240 Wp, Pumpenmotor 230 V AC, 370 VA.
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von kalle bond » 07.10.2012, 12:34
Wie viel Wasser (Liter pro Tag oder m³/ Tag ) bringt dein System jetzt? Die einfachste Lösung ist vielleicht, die Anzahl der Module zu verdoppeln. Frage vorher: Wie sind die jetzt verschaltet - parallel oder in Reihe?
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von Joerg00 » 07.10.2012, 14:18
Bitte vergesst mal die Sache mit dem Klauen und der Leistung des Systems.
Die Grundfos Pumpe erfüllt die Bedingungen, ist aber extrem teuer ca. 1800,-€ mit Zubehör. Dies zeigt mir, das es geht.
Die Lorentzpumpe geht auch für den DC Bereich, ist aber auch teuer ca. 1100.-€ mit Elektronik.
Eine vergleichbare normale AC Tiefenpumpe kostet 500,-€ und weniger. Kennt jetzt jemand eine Elektronik mit der man eine "einfache" AC Pumpe an einigen PV Modulen ohne Akku betreiben kann oder nicht. Bitte keine Alternativen mehr Vorschlagen.
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von kalle bond » 07.10.2012, 14:51
Bei den Grundfos Pumpen ist der Inverter schon eingebaut, also preislich richtig vergleichen. Die zweite Frage ist, was die Pumpe leistet, jedenfalls mehr als das angeblich einfache System. Wie viel Wasser bekommst du pro Tag geliefert? Meines Wissens nach gibt es die "einfache Elektronik" für deine Pumpe nicht.
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von beeger » 07.10.2012, 16:21
Hallo Joerg00, ich würde mich dem Vorschlag von Baernibaer anschliessen: Schwellwertschalter mit Hysterese! z.B: OVL1 ca. 50€ "http://de.farnell.com/tele/ovl1-24vac-dc/schwellwertschalter-0-10v/dp/1250732" Schwellwert von 1-10V einstellbar, Hysterese 10%, Versorgungsspannung 24V AC/DC. Also: 1) Strom den die Pumpe zum sicheren Lauf braucht [Aac] (2A) 2) Umrechnen wieviel das an PV-Generatorstrom ist [Adc] 3) Shunt in die DC Leitung einbauen (z.B Generator 2*30V, dann ist Adc 4mal so groß wie Aac)(2A*4=8A) 4) Steckernetzneil 24V(Versorgung OLV1) in Wechselrichter AC Seite einstecken. 5) Berechnung Shunt 1V (kleinste einstellbare Schwellspannung) / 8A = 0,125Ohm, 20W ( bei Imax < 9A ginge auch 10W aber wo´s heiß ist besser mal etwas mehr) 5.1) notfalls geht auch 5m 0,75mm², hat auch ca. 0,125Ohm 6) Shunt abgreifen und gut isolieren 7) Schwellwertschalter vor Pumpe einsetzen, fertig
Ist suboptimal, da ca. 10W Verlust, aber das ist ja auch nicht die Frage. Ausserdem kann bei Problemen der Schwellwertschalter bypassed werden.
Gruß Beeger
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von Gerold G » 07.10.2012, 16:51
beeger hat geschrieben: [OVL1]
Kannst du das mal aufzeichnen? Meiner Meinung nach kann es nicht funktionieren, da du einen Strom messen willst, der (noch) nicht fließt. Oder ich stehe irgendwie auf dem Schlauch?
Dieser Beitrag wurde aus 100% Recycling-Photonen erstellt
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von Joerg00 » 07.10.2012, 17:41
Ok jetzt wird's spannend. Beeger allein die Tatsache, dass Du weist was ein Shunt ist weist Dich als Profi aus. Aber auch ich stelle mir die Frage von Gerold G
Zitat Gerold: Meiner Meinung nach kann es nicht funktionieren, da du einen Strom messen willst, der (noch) nicht fließt. Oder ich stehe irgendwie auf dem Schlauch?
Stehe ich auch auf dem Schlauch?
Folgende Situation: Die Sonne geht auf, der Strom steigt langsam an. Der Wechselricher beginnt mit seiner Arbeit. Jetzt möchte die Pumpe anfangen zu laufen hat aber noch nicht genügend Ampere. Dann beginnt Sie zu flackern, sie schaltet ein, aus, ein,aus USW. Diesen Zustand möchte ich verhindern. Geht das mit Deiner Lösung?
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von beeger » 07.10.2012, 18:41
Ok, is´n Einwand. Ihr habt mich erwischt. dieser OLV1 ist ein Wechsler. D.h. bis zur Schaltschwelle wirst du wohl die Leistung sinnlos verblasen müssen. z.B. Parallelkreis mit 5*100W Glühbirnen. Wenns die nicht mehr gibt gehen auch 8,33*60W Birnen.
Ha, noch Fragen. Puuh, grad nooch die Kurve gekriegt
Gruß Beeger
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