Indachanlage bei Scheune vorteilhaft?

Rund um die Planung einer Solaranlage.

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen) | Zum Bewerten bitte anmelden

Indachanlage bei Scheune vorteilhaft?

Beitragvon GregMic » 09.02.2010, 00:28

Hallo liebe Leute und Experten

Ich bin in Sachen Photovoltaik ein weitestgehend ahnungsloser Eigentümer eines Resthofes (das ist ein Wohnhaus mit Scheune und Garten, aber ohne landwirtschaftliche Fläche). Meine Scheune liegt eigentlich recht günstig, da der First mit einer Abweichung von ca 10° in West-Ost-Richtung steht, die Dachneigung ist ca 40 Grad. Die südliche Dachfläche von insgesamt ca 350m² wird von der Sonne im Sommer Morgens von Sonnenaufgang bis Abends ca 20:00 Uhr direkt beschienen. Nach 20:00, spätestens 20:30 Uhr wirft unser Hausberg "hoher Meißner" seinen diffusen Schatten über unser Dorf.
Da meine Scheune ohnehin neu gedeckt werden muß und ich keinerlei Wärmedämmung benötige, bietet sich meiner Ansicht nach bei der Modulwahl die Indacheindeckung an.
Nun meine Frage:
Teilt ihr meine Meinung bezüglich Indacheindeckung?
Welche Hersteller bieten Module für Indacheindeckung an?
Wer hat schon Erfahrungen mit Indachmodulen?
m.f.G.
GregMic
GregMic
Neu hier
Neu hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 4
Registriert: 31.07.2009, 07:22
Wohnort: 37290 Meißner


Re: Indachanlage bei Scheune vorteilhaft?

Beitragvon open source energie » 09.02.2010, 07:42

Wir raten zur Montage mit Standardkomponenten. Dies ist wegen der langen Betriebszeit aus unserer Sicht empfehlenswert. Das Einsparpotential der Dachdeckung ist ohnehin gering. Sollte es mal zu einem "Hagelschaden" oder einem Defekt kommen, so kann es mit Indachlösungen vielleicht kritisch werden.

=> neue Blecheindeckung
=> Module mit Befestiung z.B. Speedrail von K2
=> Wo soll die Anlage errichtet werden? Nordhessen?

Gruß
open source energie
 

Re: Indachanlage bei Scheune vorteilhaft?

Beitragvon jodl » 09.02.2010, 08:46

bin auch der Meinung daß du dir mit einem Indachsystem nichts sparen kannst
alte Eindeckung und Lattung runter, neu einlatten evtl. mit stärkeren Latten je nach Sparrenabstand
neue Eindeckung mit Betondachsteinen z. B. Braas Harzer BIG
PV ganz normal draufmontiert
kommt halt immer auf die Situation und die Umstände an
Blech ist wahrscheinlich noch ein wenig günstiger, hat aber den Nachteil daß es schwitzen kann und laut ist
Wegen der Kosten für die Dachsanierung vorher einen kompetenten Steuerberater fragen
die betrachtet das Finanzamt nämlich gerne als Erhaltungsaufwand

Gruß,
jodl
jodl
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 3106
Registriert: 02.07.2007, 15:58
PV-Anlage [kWp]: 103,9
Info: Betreiber

Re: Indachanlage bei Scheune vorteilhaft?

Beitragvon neuharlingerstrom » 09.02.2010, 09:24

jodl hat geschrieben:bin auch der Meinung daß du dir mit einem Indachsystem nichts sparen kannst
alte Eindeckung und Lattung runter, neu einlatten evtl. mit stärkeren Latten je nach Sparrenabstand
neue Eindeckung mit Betondachsteinen z. B. Braas Harzer BIG
PV ganz normal draufmontiert
kommt halt immer auf die Situation und die Umstände an
Blech ist wahrscheinlich noch ein wenig günstiger, hat aber den Nachteil daß es schwitzen kann und laut ist
Wegen der Kosten für die Dachsanierung vorher einen kompetenten Steuerberater fragen
die betrachtet das Finanzamt nämlich gerne als Erhaltungsaufwand

Gruß,
jodl


Moin ...

abgesehen von den bisher aufgeührten Argumenten bringen Indachlösungen einfach weniger Ertrag (Wärmestau) und sind meist auch ein gut Stück teuerer pro kWPeak , weil eben noch nicht so viele in Deutschland (Frankreich ist ein anderes Thema) verbaut werden.

Ich würde zwei Gespräche führen .. Zunächst mit dem Dachdecker was er an kostengünstiger Lösung anbieten kann , dann aber diesen Vorschlag durch den Solarteur prüfen lassen, ob er da auch ebenfalls einfach & preisgünstig was montieren kann. Bei Pfannen sehe ich allerdings allgemein keine größeren Probleme . Wenn die Scheune sehr alt ist sollte man vielelicht auch mal auf den Punkt Statik verweisen und dabei das zusätzlich Gewicht der PV Anlage berücksichtigen ... (ca. 15 kg/m2)

mfg vom Deich
56 x Sharp NU-180E1, 2 x SB 5000 TL HC
Dach:Az. 200 Grad, Elev. 40 Grad (3 Strings)
+ 28 Grad (1 String) Null Schatten ..
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2594

http://www.solarlog-home4.de/nhs
Sonne= 3,86× 10hoch26 Watt
neuharlingerstrom
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 3587
Registriert: 17.04.2008, 19:21
Wohnort: 26427 Neuharlingersiel/Ostfriesland (Heimat von Dr. Martin)
PV-Anlage [kWp]: 10,08
Info: Betreiber

Re: Indachanlage bei Scheune vorteilhaft?

Beitragvon pv-buero » 09.02.2010, 10:32

Moin ...
abgesehen von den bisher aufgeührten Argumenten bringen Indachlösungen einfach weniger Ertrag (Wärmestau) und sind meist auch ein gut Stück teuerer pro kWPeak
mfg vom Deich


Moin Neuharlingerstrom,

schlechtere Leistungen bei höheren Temperaturen sind ja ein bekanntes und unumstrittenes Phänomen. Aber alle Indachsyteme die mir bisher begegnet sind hatten einen - wenn auch schmalen - Luftkanal hinter den Modulen und waren keineswegs luftdicht vepackt. Meine Erfahrung mit den Energieerträgen dieser Anlagen ist auch nicht so negativ wie das hier öfter dargestellt wird. Anders ausgerückt: Die Unterschiede zu anderen Anlagen mit Aufdachlösung waren nicht so signifikant, dass man der Indachlösung einen eindutigen Minderertrag zuweisen kann.
Hier noch die passende Gegentheorie der Indachbefürworter: Es gibt zwar weniger Luftmasse hinter den Modulen die die Wärme der Module aufnehmen kann, dafür bilden die meisten Systeme allerdings einen Luftkanal aus in dem eine thermische Konvektion (die warme Luft bewegt sich nach oben und saugt unten kühle Luft an) entsteht, die die Wärme wesentlich schneller und besser abführt als dies bei einer Aufdachanlage der Fall wäre. Die Wärmeabfuhr ist daher angeblich nicht schlechter.
Meine eigene Beobachtung: Ich habe an einem sehr heißen Sommertag mal zwei Anlagen mit der Thermographiekamera begutachtet. Eine war Indach (IBC Indachsystem mit diesem Alu Wannensystem. Abstand zwischen Dach und Modulen ca. 4cm) und eine war Aufdach. Abstand zwischen Dach und Modulen ca. 15 cm. Der Temperaturunterschied betrug an diesem sehr heißen Tag (Außentemperatur ca. 35°) noch nicht einmal 10°C. An Tagen mit Temperaturen kleiner 25° konnte ich überhaupt keine Temperaturdifferenz messen.

Zur eigentlichen Frage:
Das bisher gesagte ist richtig. Eine Dachsanierung mit anschließendem Aufbau einer Aufdachanlage ist wahrscheinlich nach wie vor die günstigere Variante, wenngleich das eigentlich ein Trauerspiel für die Photovoltaik ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass man in Zukunft viel mehr auf Synergien achten muss. Wie sonst sollen denn in Zukunft im Montagebereich und bei der Unterkonstruktion in jedem Jahr die 9% Kostenreduktion zustande kommen ?...

Einen Blick würde ich auf jeden Fall mal hierhin werfen:

In beiden Fällen ist das Modul die wasserführende Schicht und in beiden Fällen wissen die Hersteller was ein Temperaturkoeffizient ist:
Solon Indachsystem
SolarWatt Easy In

Im Anhang noch die Ertragsdaten von 2009 einer Indach-Anlage in Elz bei Limburg (System IBC Indach mit Aluwannen und Modulen vom Typ BP 3155):
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
photovoltaikbuero - 30 x Siemens M53 seit 9.11.93 - 56 x Braas SRT 35 s. 26.11.99 - 30 x BP 3155 seit 2003 - 40 x Kyocera KC180 s. 2005 - 40 x SRM 185 s. 2008 - 224 x Trina TSD 180 s. 2010
Benutzeravatar
pv-buero
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 794
Bilder: 0
Registriert: 02.08.2008, 09:26
Wohnort: Rüsselsheim
PV-Anlage [kWp]: 63,12
Info: Berater

Re: Indachanlage bei Scheune vorteilhaft?

Beitragvon open source energie » 09.02.2010, 10:45

@pv-büro

ich bin was die Erträge angeht ganz Deiner Meinung. Diese Erfahrung haben wir auch schon gemacht. Zum Thema Integration:

PV Anlagen werden z.Zt in aller Regel auf bestehenden Gebäuden und auf Freiöandanlagen errichtet. Dafür sind nunmal auch die Massenprodukte ausgelegt. Integration ist ein sehr individuelles Thema und wird sich nach meiner Auffassung schwerlich darstellen lassen.

Außerdem sollte man nicht vergessen, dass mein bei der Integration seine Dachdichtigkeit in die Hände von Herstellern legt, deren Überleben und Produktverfügbarkeit keine 20 Jahre garantiert ist!

=> Auf Standards setze
=> Niemals die Dachdichtigkeit über die Module herbeiführen
=> Habe dazu auch schon eine Diplomarbeit betreut...

Gruß
open source energie
 


Re: Indachanlage bei Scheune vorteilhaft?

Beitragvon neuharlingerstrom » 09.02.2010, 10:57

pv-buero hat geschrieben:
Moin ...
abgesehen von den bisher aufgeührten Argumenten bringen Indachlösungen einfach weniger Ertrag (Wärmestau) und sind meist auch ein gut Stück teuerer pro kWPeak
mfg vom Deich


Moin Neuharlingerstrom,

schlechtere Leistungen bei höheren Temperaturen sind ja ein bekanntes und unumstrittenes Phänomen. Aber alle Indachsyteme die mir bisher begegnet sind hatten einen - wenn auch schmalen - Luftkanal hinter den Modulen und waren keineswegs luftdicht vepackt. Meine Erfahrung mit den Energieerträgen dieser Anlagen ist auch nicht so negativ wie das hier öfter dargestellt wird. Anders ausgerückt: Die Unterschiede zu anderen Anlagen mit Aufdachlösung waren nicht so signifikant, dass man der Indachlösung einen eindutigen Minderertrag zuweisen kann.
Hier noch die passende Gegentheorie der Indachbefürworter: Es gibt zwar weniger Luftmasse hinter den Modulen die die Wärme der Module aufnehmen kann, dafür bilden die meisten Systeme allerdings einen Luftkanal aus in dem eine thermische Konvektion (die warme Luft bewegt sich nach oben und saugt unten kühle Luft an) entsteht, die die Wärme wesentlich schneller und besser abführt als dies bei einer Aufdachanlage der Fall wäre. Die Wärmeabfuhr ist daher angeblich nicht schlechter.
Meine eigene Beobachtung: Ich habe an einem sehr heißen Sommertag mal zwei Anlagen mit der Thermographiekamera begutachtet. Eine war Indach (IBC Indachsystem mit diesem Alu Wannensystem. Abstand zwischen Dach und Modulen ca. 4cm) und eine war Aufdach. Abstand zwischen Dach und Modulen ca. 15 cm. Der Temperaturunterschied betrug an diesem sehr heißen Tag (Außentemperatur ca. 35°) noch nicht einmal 10°C. An Tagen mit Temperaturen kleiner 25° konnte ich überhaupt keine Temperaturdifferenz messen.

Zur eigentlichen Frage:
Das bisher gesagte ist richtig. Eine Dachsanierung mit anschließendem Aufbau einer Aufdachanlage ist wahrscheinlich nach wie vor die günstigere Variante, wenngleich das eigentlich ein Trauerspiel für die Photovoltaik ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass man in Zukunft viel mehr auf Synergien achten muss. Wie sonst sollen denn in Zukunft im Montagebereich und bei der Unterkonstruktion in jedem Jahr die 9% Kostenreduktion zustande kommen ?...

Einen Blick würde ich auf jeden Fall mal hierhin werfen:

In beiden Fällen ist das Modul die wasserführende Schicht und in beiden Fällen wissen die Hersteller was ein Temperaturkoeffizient ist:
Solon Indachsystem
SolarWatt Easy In

Im Anhang noch die Ertragsdaten von 2009 einer Indach-Anlage in Elz bei Limburg (System IBC Indach mit Aluwannen und Modulen vom Typ BP 3155):


Moin ...

prinzipiell sehe ich auch auf die mittlere Sicht entscheidene Vorteile in einer "Kombilösung" ...jedoch ist mein augenblickliches Interesse jenes, daß ich einem zukünftigen Kraftwerkskollegen den z.Z. besten Rat geben möchte was er/sie am besten tun sollte.

Grundsätzlich sehe ich aber auch wg. z.B. Energieeinsparverordnungen für Neubauten von Häusern eine Notwenigkeit wesentlich mehr integrale Systeme schon bei Hausbau zu verwenden , weil es schlichtweg Unfug ist einmal ein Gewerk dem Dachdecker zu vergeben und danach den Solarteur zu bitten auf die bestehende, neue Dachhaut noch was "Extra" zu montieren. Optimal wären Kombisysteme aus "reinen kristallinen" Hochleistungsmodulen mit rückseitig angebrachter kapiillarröhrchen durch die eine wasserbasierte, frostgeschützte Trägerflüssigkeit gepumpt wird und die dann dann den Wärmespeichertank bzw. die dort angebrachte Wärmepumpe bedient ...dadurch runtergekühlt wird und dann den Solarzellen die nötige, deutliche Kühlung "verpasst" ... Was dafür fehlt sind passende Anschlüsse an den Modulrahmen wo auch benfalls optional Dichtmanschetten angebracht werden können sollten um damit regensichere Großflöchen zu realisieren.

Ein anderer Ansatz sind PV-Dachziegel, welche aber m.E. weniger effizient sind als hochgezüchtete PV Module ....die zudem eine glatte, gehärtete Oberfläche bieten.

Die Zukunft der PV Technik liegt sicher in der Kombination mit sonstiger Haustechnik (Heizung, Warmwasser, E-Energiespeicher) und wie gesagt in der Verwendung schon in der Bauphase für Wohn- und Geschäftshäuser. (Siehe Beiträge von und mit "VUB")

mfg vom Deich
56 x Sharp NU-180E1, 2 x SB 5000 TL HC
Dach:Az. 200 Grad, Elev. 40 Grad (3 Strings)
+ 28 Grad (1 String) Null Schatten ..
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2594

http://www.solarlog-home4.de/nhs
Sonne= 3,86× 10hoch26 Watt
neuharlingerstrom
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 3587
Registriert: 17.04.2008, 19:21
Wohnort: 26427 Neuharlingersiel/Ostfriesland (Heimat von Dr. Martin)
PV-Anlage [kWp]: 10,08
Info: Betreiber

Re: Indachanlage bei Scheune vorteilhaft?

Beitragvon FürDieZukunft » 09.02.2010, 11:08

GregMic hat geschrieben:...
Wer hat schon Erfahrungen mit Indachmodulen?

Eine Indach-Anlage ist in Deutschland kein bewegliches Wirtschaftsgut und kann deshalb nicht über 20 Jahre abgeschrieben werden,
sondern über einen längeren Zeitraum (wie das Dach/Gebäude)
Benutzeravatar
FürDieZukunft
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 2746
Bilder: 0
Registriert: 05.04.2007, 14:43
Wohnort: Südpfalz
Info: Betreiber

Re: Indachanlage bei Scheune vorteilhaft?

Beitragvon pv-buero » 09.02.2010, 12:07

open source energie hat geschrieben:@pv-büro
=> Auf Standards setze
=> Niemals die Dachdichtigkeit über die Module herbeiführen
=> Habe dazu auch schon eine Diplomarbeit betreut...
Gruß


prinzipiell stimme ich Dir ja zu. Für mich bleibt aber die Frage wo in Zukunft die 9% Kostenreduktion für die Montage und die UK herkommen sollen ?
Ich bin mir nicht sicher ob die Preisreduktionen bei Wechselrichtern und Modulen die konstanten bis leicht steigenden Preise bei UK und der Montage auf Dauer kompensieren können.
Irgendwann kommen Zell- Modul- und Wechselrichterhersteller auch mal an Grenzen ...
... und dann bliebe eben die Möglichkeit zu sagen: Ich habe mein Dach gedeckt - zum gleichen Montagepreis den ich für eine Ziegeleindeckung bezahlt hätte - und das Dach erzeugt zusätzlich auch noch Strom.
Ich müsste die Montagekosten auf dem Dach dann nicht mehr der PV Anlage zuordnen und meine Photovoltaik-Montagekosten wären von z.B. 150.-€/kWp auf 0.-€ gesunken...
photovoltaikbuero - 30 x Siemens M53 seit 9.11.93 - 56 x Braas SRT 35 s. 26.11.99 - 30 x BP 3155 seit 2003 - 40 x Kyocera KC180 s. 2005 - 40 x SRM 185 s. 2008 - 224 x Trina TSD 180 s. 2010
Benutzeravatar
pv-buero
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 794
Bilder: 0
Registriert: 02.08.2008, 09:26
Wohnort: Rüsselsheim
PV-Anlage [kWp]: 63,12
Info: Berater

Re: Indachanlage bei Scheune vorteilhaft?

Beitragvon Dr. Chili » 09.02.2010, 13:39

@pv-büro:
DANKE!! bin absolut deiner meinung und kann mich nur bestärkend anschliessen.

@neuharlingerstrom:
prinzipiell sind wir (denke ich) alle deiner meinung: hybrid wäre ideal. WÄRE, wenns funktionieren würde
allerdings kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die beiden systeme (PV + ST) grundsätzlich gegensätzliche bedürfnisse haben: ST brauchts warm, PV brauchts kalt. die beiden behindern sich gegenseitig mehr als dass sie sich helfen.
es gibt mittlerweile auch käufliche hybridprodukte. naja- die werden schon noch durchbrechen wenns soweit ist...
zu diesem thema gibts einen mittlerweile sehr ausgedehnten hybrid- thread, der ab april/mai wieder das derzeit sehr aktuelle enteisungsthema ablösen wird ("same procedure as every year"), sagt meine kristallkugel.

@fürdiezukunft
sind das 50 jahre oder täusche ich mich?

@opensourceenergy
was willst du uns sagen?:
"Integration ist ein sehr individuelles Thema und wird sich nach meiner Auffassung schwerlich darstellen lassen. "
ist das das resultat der DA, die du betreut hast? klingt sehr wissenschaftlich...

wie du richtig sagst ist der massenmarkt freiflächen und so weiter. deswegen wurden die systeme auch richtung freifläche optimiert. ist auch richtig.
nur will gregmic keine freiflächenanlage bauen... vielleicht ist also nicht immer das am besten, wovon es am meisten gibt (stichwort first solar) :idea:

@gregmic
ich will mal versuchen, den schwerlichen "nischenmarkt" darzustellen: siehe dateianhang
in meiner liste findest du unter anderem systeme, die
=> auf standards setzen
=> die dachdichtheit NICHT über die module herbeiführen
Indach_Systeme.pdf
Indach_Systeme.pdf
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Dr. Chili
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 1237
Registriert: 03.02.2009, 10:09


Nächste

Zurück zu Allgemeine Anlagenplanung



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste