Hallo supertome,
Das Kurzschließen macht nur in der Modul-Anschlussdose Sinn, aber nicht am Wechselrichter oder zwischen Wechselrichter und Module. Angenommen es brennt, es ist Tag, die Strings sind kurzgeschlossen, die Kabelisolierung schmilzt. Der Feuerwehrmann durchtrennt nun den blanken Draht und zieht einen Funken, der durchaus schreckhaft wirken kann.Außerdem ist das Potential an dem blanken Kabel immer noch deutlich höher als mein Standpunkt (Erde).
Nach aktueller Sachlage sollte die Möglichkeit der Leitungsverlegung außen am gebäude überprüft werden und dann einen DC-Freischalter an der Stelle im Gebäude, wo die Stringkabel die gebäudehülle durchdringen. Hinweisschilder am Hausanschlusskasten/Zählerschrank sind gut für Notfälle. Bei unübersichtlichen Gebäuden ist ein aufgeklebter Lageplan sinnvoll. Schau hier mal rein:
http://www.feuerwehr.muenchen.de/bd70au ... 111121.pdfAuf einem VDI-Forum am 17.11. in Düsseldorf berichtete ein Einsatzleiter der Feuerwehr Düsseldorf, dass bisher in der Düsseldorfer gegend noch kein Objekt mit PV-Anlage gebrannt hat. Bei gleicher Veranstaltung berichtete eine Mitarbeiterin vom TüV Rheinland, dass ihnen bisher kein Fall bekannt ist, wo eine Einsatzkraft einen Stromschlag von einer PV-Anlage erlitten habe.
Gruß
Bremer PV