Ein "Neuer" mit vielen Fragen

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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Ein "Neuer" mit vielen Fragen

Beitragvon Seppi76 » 02.01.2012, 18:52

Hallo,

mein Name ist Steffen ich wohne in Ostsachsen.
Wir möchten dieses Jahr unser Hausdach kpl. erneuern und sind in diesem Zusammenhang mit der Frage - Pv Anlage konfrontiert.
Auf der Suche nach Infos- bin ich auf diese mit geballten Wissen :danke: gespickte Seite gestossen.
Wir haben ein 45grad Satteldach welches eine Seite ziemlich genau nach Süden ausgerichtet hat (15m lang 6m schräg Traufkante etwa 5m)
Wir hätten also eigentlich recht viel Platz...
Zusätzlich Infos wären:
Wir haben ein "Kombigrundstück" auf dem auch unsere kleine Tischlerei/Schreinerei steht.
Stromverbrauch privat etwa 5500kWh
Stromverbrauch Firma etwa 9000kWh
Durch unsere Firma denke(hoffe) ich auf einen recht hohen Eigenverbrauchsanteil, da bei uns nur tagsüber gearbeitet wird :D .
Und hoher Eigenanteil ist gut- soviel hab ich beim stöbern schon gelesen...
Leider ist unsrere Finanzdecke durch den Umbau nicht gerade reichlich, sodaß ich mir eine kleinere, evtl. ausbaufähige Anlage vorstelle.

Meine ersten Fragen wären:

Rechnen sich kleinere Anlagen überhaupt?
Ab welcher finanziellen Größenordnung wird es rentabel?
Welche Module/ Wechselrichter sind z.Zt zu empfehlen?

Gruß Steffen
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Re: Ein "Neuer" mit vielen Fragen

Beitragvon Mr.10.000Volt » 02.01.2012, 19:01

Hallo Steffen,
wie so oft im Leben ist bei PV Anlagen Größer= Besser 8)

Bei den beschriebenen gegebenheitemn, wär es meiner Meinung nacH ein Fehler, nur 5-8 kW oder so aufs Dach zu bringen.
Bie 90 m² sollten etwa 12-15 kW draufpassen.

Stöber mal in den Angeboten des letzten Monats, dann hast Du schon eine grobe Idee was es sein Kann oder welches Material in Frage kommt. Ich will hier nicht sagen Module A mit Wechselrichter B ist das Optimum.
Ich selbst habe 4 veschieden Wr Marken und 6 verschiedene Module im Einsatz.....und kann nach fast 8 Jahren PV noch nicht sicher sagen :arrow: Das ist die beste Kombination :|
Wer, wenn nicht wir....

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Re: Ein "Neuer" mit vielen Fragen

Beitragvon Seppi76 » 02.01.2012, 19:20

Danke für die schnelle Antwort!

ja mit Größer= Besser, war oder ist mir beim Lesen hier im Forum auch bewußt geworden.
Ich bin halt in der "Zwickmühle", da ich für dieses Vorhaben relativ wenig Geld zur Verfügung habe auf der anderen Seite es beim Dachneubau natürlich am Sinnvollsten wäre.
Evtl. könnte man auch die Installation unter Dach erst mal fertig machen um dann später eine Anlage zu installieren.
Wird sich in absehbarer Zeit an den Kosten/ Vergütung in Zusammenhang mit Pv etwas ändern???

Gruß Steffen
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Re: Ein "Neuer" mit vielen Fragen

Beitragvon Mr.10.000Volt » 02.01.2012, 19:23

Es wird sich wohl im Sommer was ändern, aber mit absoluter Sicherheit nicht verbessern!

Die Umweltbank übernimmt Vollfinanzierung ohne weitere Sicherheiten. Ich bin allerdings mit meiner Hausbank immer gut gefahren.
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Re: Ein "Neuer" mit vielen Fragen

Beitragvon win_solar » 02.01.2012, 20:21

Hallo Steffen,
ich möchte hier @Mr.10.000Volt zustimmen.
Noch eine Bemerkung:
Es hat sich seit gestern einiges geändert.
Du kannst bis 30kWp wählen, ob du die 70%-Regelung in Anspruch nimmst oder die Fernsteuerbarkeit per Rundsteuerempfänger.
Normalerweise würde ich in deinem Fall die 70%-Regel wählen, da du vermutlich einen hohen Eigenverbrauch haben wirst. Leider muß es hier eine Vorrichtung am Netzverknüpfungspunkt geben, die sicherstellt, dass die max.eingespeiste Wirkleistung die 70% niemals übersteigt....und da habe ich bis dato noch nicht wirklich was brauchbares gesehen.
Somit bleibt dir leider nur die Fernsteuerbarkeit per Rundsteuerempfänger, die die Anlage etwas teurer macht..
Ansonsten sollte der kWp-Preis der Anlage auf jeden Fall unter der 2000er Marke liegen, bei Chinaware darunter,
du kannst dir mit PVGIS deinen möglichen Ertrag prognostizieren lassen
Gruß Win
2,4kWp BPsolar BP275F/Sunways NT2500 seit 2000
4,2kWp Heckert HS-PXL-210/Sunways NT3700 seit 2008
5,5kWp Axitec AC230P/Solarmax 6000S seit 2009
2,7kWp Suntech STP225/Solarmax 3000S seit 2010
2,2kWp Schott PolyProtect 180/SMA SB3800 (vorüberg.) seit 2011
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Re: Ein "Neuer" mit vielen Fragen

Beitragvon erledigen » 02.01.2012, 21:38

Hi Seppi76,

danke für die parallele Initiative. Bis auf die Schreinerei sind meine Gegebenheiten die gleichen, habe aber nur ca 4000kwh Verbrauch pa. Zum Thema Vollfinanzierung eine erste Anfängerfrage: Weisst Du oder einer der Experten, wie das genau läuft? Die Raten sind sicherlich monatlich an die Bank zu zahlen. Wann geht denn das Geld vom E-Werk?/Stadt? ein? Auch jeden Monat?


Ein weiteres (Amateur)Thema brennt mir noch unter den Nägeln: Wassererwärmer vs. vollflächige Stromerzeugung. Habt ihr Erfahrungen und Tips, ob es sich lohnt die 10qm für Wasser zu nutzen und den Rest für Strom? Ich habe leider keine Ahnung welche Leistung ein Konvektor bringt zu den im Forum genannten 140-190W je qm.

Vielen Dank!
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Re: Ein "Neuer" mit vielen Fragen

Beitragvon peterlippes » 02.01.2012, 22:40

Hallo,

soweit ich weis, sind die Angebote der KfW Bank derzeit sehr günstig ( bei mir war es 3,35 % ). Im Ersten Jahr ist die Tilgung ausgesetzt und man muss nur die die Zinsen zahlen. Daher bleibt relativ genug Zeit um sich ein gewisses Poster anzusparen. Die KfW macht auch Vollfinanzierung, welches bei den Zinsen besser ist, als sein eigenes Geld zu verwenden, weil derzeit dafür auch nur 2,75 % zu bekommen ist. Und für so einen geringen Unterschied behalte ich doch lieber mein Geld, falls was außergewöhnliches passieren sollte.

Also lieber groß Planen, da die Preise pro KwP attraktiver sind !

Bei Fragen PN an mich ;)

Gruß

Peter
5,76 KWp:
24 xCS 240P60 Professional Module
1 Kostal Pico 5.5 WR

11,52 KWp:
64 Ulica 180W Module
2 Delta 5000 WR

5,16 KWp:
CS Excellent 24 x 215W Module in komplett schwarz
1x Kostal Pico 5.5 WR

9,165 KWp:
39 x S 235P60 Professional
Kostal Piko 10.1 WR
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