Dach verpachtung, bitte um hilfe

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Dach verpachtung, bitte um hilfe

Beitragvon snaketom » 16.01.2012, 23:54

hallo
erstmal ein super forum hier, lese hier gern rum, deswegen erstmal angemeldet.
so, jetzt zu meiner frage.
ich will mein dach verpachten.
einfamilienhaus in L-form
120 m² in südrichtung
80 m² in ostrichtung
80 m² in westrichtung
im angebot für 20 jahre habe ich jetzt für eine 30kwp anlage als einmalpacht 3600 € angeboten bekommen, das wären ja pro kwp und jahr nur 6 €.
ist das momentan normaler preis? oder sollte ich da lieber ablehnen?

danke schonmal für eure antworten.
gruß thomas
snaketom
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Re: Dach verpachtung, bitte um hilfe

Beitragvon 99kWp » 17.01.2012, 00:02

Hallo,
warum verpachten? Der der das pachten will möchte Geld verdienen. Das kannst du selber auch verdienen. Musst dich halt kundig machen - wieviel kW/kWp du für dein Ost, West, Süd-Dach im Jahr machst. Dafür gibts tools und du kannst dir deine Rendite vollfinanziert ausrechnen.

Grüsse, 99kWp
1) 2 x 29,97kWp Solar-Swiss SSM185M, 1x Süd, 28°DN + 1 x Süd 24°DN; 4.2010
2) 38,4kWp S-Energy 240PA8, Süd 35°DN; 4.2011
3) 9,12kWp Suntech STP190S-24/AD+, Süd 24°DN; 9.2011
4) 33,12kWp S-Energy SM240-PC8, Süd 15°DN; 3.2012
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Re: Dach verpachtung, bitte um hilfe

Beitragvon snaketom » 17.01.2012, 00:21

hi, danke für die schnelle antwort, aber habe erst ein zweites haus gekauft, jetz ist erstmal ende mit aufnehmen. also hab ich mich für verpachten entschieden. nun wollte ich gern mal wissen wieviel ich bekommen kann, bzw. was realistisch ist.
snaketom
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Re: Dach verpachtung, bitte um hilfe

Beitragvon Mr.10.000Volt » 17.01.2012, 10:33

Viel mehr kann der Pächter derzeit kaum zahlen.
Allerdings würde ich für etwa 200 € im Jahr nicht die Nutzung des Wohnhauses einschränken lassen. Eine eigene Anlage jederzeit, aber keine Mietanlage auf dem Hausdach.
Wer, wenn nicht wir....

wann, wenn nicht jetzt?????
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Re: Dach verpachtung, bitte um hilfe

Beitragvon jamge » 17.01.2012, 10:51

Ich würde Dir raten wenn Du dein Dach verpachtest neben dem Pachtvertrag ein Vorkaufsrecht für den erzeugten Strom zu verhandeln. Auch wenn du im Moment wenig Stromverbrauch hast, in 5 bis 10 Jahren kannst Du dann Strom für 19,49 ct. pro kWh in dein Elektroauto tanken! Die Prognosen sagen 40ct bis 50ct für den Zeitraum voraus. Das wären neben den für den Verpächter eher mageren Pachteinnahmen für Dächer in deiner Größenordnung doch ein nicht unerheblicher Vorteil.
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Re: Dach verpachtung, bitte um hilfe

Beitragvon MBIKER_SURFER » 17.01.2012, 11:07

Hallo Thomas,

sag doch mal wo das Objekt steht - Plz? Dachneigungen?

Gruß
Martin
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Re: Dach verpachtung, bitte um hilfe

Beitragvon jodl » 17.01.2012, 11:09

da müsste ich ja direkt verrückt sein, wenn ich mir bei einem Einfamilienhaus -vielleicht sogar noch selbst bewohnt- für das bisschen Geld für 20 Jahre einen Pachtvertrag ans Bein hängen würde, bzw. aufs Dach
meiner Ansicht nach stehen da die Einschränkungen und die Einnahmen in keinem sinnvollen Verhältnis

entweder bleiben lassen oder selbst was draufbauen, müssen ja nicht gleich 30 kW sein
man kann da ja auch kleiner anfangen
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Re: Dach verpachtung, bitte um hilfe

Beitragvon papatomtom » 17.01.2012, 11:44

Um etwas genauere Aussagen treffen zu können müsstest du schon genauere Angaben machen,da die Pacht nur fair bewertet werden kann wenn man den ungefähren Ertrag hat.PLZ wäre wichtig,die ersten drei Zahlen reichen schon wenn du nicht mehr verraten möchtest...und die ungefähre Dachneigung
Gruß Papatomtom
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Re: Dach verpachtung, bitte um hilfe

Beitragvon Boelckmoeller3 » 17.01.2012, 12:00

hallo,

im den letzten beiden Jahren wurden jedenfalls bei uns hier in Hessen recht hohe Pachten (im Verhältnis zu den zu erwartenden Einnahmen des Pächters) angeboten. Wir sind auch schon mehrmals mit unseren Angeboten gegenüber Mitbewerbern deshalb ins Hintertreffen geraten, da wir nicht mitziehen wollten. Eigentlich sollte sich jeder potentielle Verpächter zumindest ein weiteres Angebot zum Vergleich einholen. Zumindest würde ich 5% der zu erwartenden Einspeisvergütung als laufende Pachtzahlung erwarten falls das Dach in Ordnung ist und die Eindeckung nicht Erschwernisse bringt oder zu alt ist. Ich weis von Angeboten hier bis in die Region 10%. Bei einer Vorabzahlung der Pacht auf mehrere Jahre muss der Betrag aber entsprechend abgezinst werden. Zum Thema Eigenverbrauch und Nutzung der Anlage nach den 20 Jahren sollte auch etwas im Pachtvertrag stehen.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Dach verpachtung, bitte um hilfe

Beitragvon snaketom » 17.01.2012, 22:02

hi, alles kein problem, plz: 34286 spangenberg
dachneigung auf allen dächern müßte ca. 41,6 ° sein.

also den aktuellen vorschlag werde ich dann erstmal zurücklegen.

mfg
thomas
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