Anschluss Funkrundsteuergerät

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Anschluss Funkrundsteuergerät

Beitragvon tc33 » 27.01.2012, 16:42

Hallo,

bei mir wird der Wechselrichter (im benachbarten Schuppen) ca. 60 Kabelmeter vom Zählerschrank (Hauskeller) entfernt sein. Das AC-Kabel (5x 16mm2) hab ich mit unter 1% Verlust ausgelegt und möchte demnächst mit der Verlegung beginnen.
Jetzt stell ich mir die Frage, was ich noch mit zum Wechselrichter vom Zählerschrank verlegen muss...?
Da ich gerne das vereinfachte Einspeisemanagement (Anlagengröße: 15kwp) benutzten möchte und außerdem den Wechselrichter an mein Hausnetzwerk per Netzkabel anschließen möchte, hab ich dazu noch einige Fragen:

1. Wie viele Adern benötigt man um ein Funkrundsteuergerät anzuschließen?
2. Kann / darf ich dafür auch ein CAT7 Kabel benutzen?
3. Muss / sollte ich außer an das Netzwerkkabel und an das zusätzliche Kabel für den Funkrundsteuergerät (Sitz im Zählerschrank?) noch weitere Eventualitäten berücksichtigen?
4. Muss das FRS überhaupt zwangsweise in den Zählerschrank?
Laut TAB (RWE Rhein Ruhr) wohl schon auf Dreipunktbefestigung im Zählerfeld...!
Nachfrage bei RWE ergab, dass dies noch keiner so richtig wüsste und es ja eigentlich "sinniger" wäre, in meinem Fall (PV auf benachbartem Schuppen) den Empfänger im Schuppen zu installieren.

Viele Fragen...., aber schon mal danke für Eure Hilfe im Voraus!

Gruß
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Re: Anschluss Funkrundsteuergerät

Beitragvon modila » 28.01.2012, 07:00

Hallo,

..,gerade bei der RWE ist es sehr einfach !

Du brauchst das gerät nicht in den Schrank setzen, kannst ihn hinbauen wo du willst !

Zur ansteuerung verlegst du einfach ein dreiadriges kabel zum Schütz !

mfg

PS: Gerät vor spritzwasser schützen.
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Re: Anschluss Funkrundsteuergerät

Beitragvon tc33 » 30.01.2012, 09:10

Hallo,

nur drei Adern und nicht im Zählerplatz..., laut RWE TAB müsste es doch anders sein.

Zitat RWE TAB 2009:
"Auf einem Zählerplatz ist ein Funkrundsteuerempfänger zu installieren. Der Anlagenbetreiber stellt sicher, dass der Funkrundsteuerempfänger zuverlässig angesteuert und Befehle ordnungsgemäß von der Anlagensteuerung verarbeitet
werden können. Über vier potentialfreie Relaiskontakte des Funkrundsteuerempfängers kann der VNB Sollwerte in den vier Stufen 100 % / 60 % / 30 % / 0 % ferngesteuert vorgeben, die auf die Steuerung der Erzeugungsanlage wirken.

Könntest Du mir bitte noch mehr Details und weitere Informationen geben...?, danke!

Oder wird bei 70% Abregelung (vereinfachtes Einspeisemanagement) nur ein Relaiskontakt vom Funkrundsteuergerät benötigt und demnach würde man 4 Adern (Phase, Neutralleiter und 2 Schaltdrähte) benötigen?

Gruß
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Re: Anschluss Funkrundsteuergerät

Beitragvon modila » 30.01.2012, 10:11

..,wie willst du das denn machen, wenn du nach dem prinzip gehst, an oder aus?????

..,wa willst du dann mit zig kabel ????

mfg
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Re: Anschluss Funkrundsteuergerät

Beitragvon tc33 » 30.01.2012, 10:35

Hallo,

sorry..., was möchtest Du mir jetzt mit Deiner Antwort sagen?

Wie wird das vereinfachte Einspeisemanagment denn genau technisch realisiert, bei Anlagen <30kwp..?

Wird die Anlage im unwahrscheinlichen Fall der Abregelung einfach komplett ausgeschaltet.., bin bis jetzt davon ausgegangen das sie in einem solchen Fall über FRS irgendwie auf 70 % reduziert wird.

Gruß
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Re: Anschluss Funkrundsteuergerät

Beitragvon Krentzel Energie GmbH » 30.01.2012, 10:47

Hallo TC,
das ist ganz einfach, Du kannst bei Anlagen kleiner 30kWp das vereinfachte Netzmanagement mit Hilfe eines Schützes bzw Relais realisieren. Das heißt wenn die RWE deine Anlage vom Netz haben will schicken Sie ein Signal über Rundsteuerempfänger und das schütz schaltet den Wechselrichter ab. Mit dieser Methode gibt es nur an oder aus. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die RWE deine Anlage vom Netz nimmt wird der Ertragsausfall entschädigt.
Siehe hier zu auch:
http://www.sma.de/de/news-infos/pv-netz ... -2012.html
und
http://www.erneuerbare-energien.de/file ... eis_bf.pdf
Dies funktioniert mit allen aktuellen Wechselrichtern also ist man nicht auf SMA beschränkt.
Für das Schütz reicht ein normales 3 adriges Kabel aus.

Sonnige Grüße

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Re: Anschluss Funkrundsteuergerät

Beitragvon tiber180 » 30.01.2012, 11:20

Hallo,

ich habe in etwas das gleiche Problem, knapp 20kwp und Anschluss des RSE.

Laut Netzbetreiber kommt ein parametrierter RSE zum Einsatz, der direkt übert die Stromversorgung, sprich Steckdose, gesteuert wird. Ich muss nur eine Einrichtung haben, die meine Anlage in der Leistung reduziert bzw ganz vom Netz trennt. Letzteres über einen Schütz. Die Variante scheint auch die günstigste zu sein. Hier hätte mich auch mal interessiert, wie das verkabelt werden soll bzw ob weitere (teure) Hardware notwendig ist wie PM-Datenlogger etc. Mit RSE und Schütz käme man ja unter einen lila Schein noch rel. günstig weg.


Grüße Tiber180
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Re: Anschluss Funkrundsteuergerät

Beitragvon tc33 » 30.01.2012, 11:35

Hallo,

bis jetzt schon mal vielen Dank für Eure Informationen.

Bei mir kommt ein Danfoss Triplelynx 15000TL + zum Einsatz...!

Das würde im meinem Fall also bedeuten, dass ein Schütz die drei Zuleitungsphasen des Wechselrichters über das Signal des Rundsteuerempfängers abschaltet, wenn eine Abregelung seitens des RWE's erfolgen würde..?

Demnach müssten dann 3 Adern (Spannungsversorgung (Phase, Neutralleiter) + Schaltdraht) für's Funkrundsteuergerät reichen und der Schaltdraht vom FRS schaltet dann den Schütz.., richtig?

Woher habt Ihr die INFO, dass das FRS nicht im Zählerschrank montiert sein muss?

Gruß
Thomas
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Re: Anschluss Funkrundsteuergerät

Beitragvon Krentzel Energie GmbH » 30.01.2012, 11:42

Hallo Thomas,
Der Wechselrichter wird über einen potentialfreien Kontakt abgeschaltet, Du brauchst also kein Leistungsschütz! Laut Anwenderhinweis wird eine Montage des FSE in Zählerschraknähe empfohlen!
Siehe auch:
http://www.erneuerbare-energien.de/file ... eis_bf.pdf
(der letzte Abschnitt ist die Zusammenfassung)

Sonnige Grüße
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Re: Anschluss Funkrundsteuergerät

Beitragvon tc33 » 30.01.2012, 12:03

Hallo,

okay..., nochmal als Zusammenfassung:

1. FRS benötigt 3 Adern - Spannungsversorgung (Phase und Neutralleiter) und einen Schaltdraht (Phase kann einfach von der Spannungsversorgung "durchgeschleift" werden)

2. Der Wechselrichter hat einen potenzialfreien Kontakt (zwei Leitungen) die auf das Relais / den Schütz aufgelegt werden.

3. Wenn nun das Versorgungsunternehmen (RWE) die Anlage abregeln möchte, empfängt die FRS (Funkrundsteuerung) ein Signal und schaltet das Relais / den Schütz so das der potentialfreie Kontakt des Wechselrichters geschlossen wird.

4. Das FRS Gerät soll normalerweise in den Zählerschrank

Ist das nun so korrekt..?

Kann ich das FRS Gerät auch im externen Schuppen (wie schon von "modila" beschrieben) installieren oder macht das RWE dann Stress?

Wenn ja..., wo steht das geschrieben denn ich finde nur den von mir zitierten Abschnitt in der TAB?

Gruß
Thomas
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