Anlagenplanung Westseite, 30 kWp = lohnenswert ?

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Re: Anlagenplanung Westseite, 30 kWp = lohnenswert ?

Beitragvon win_solar » 18.06.2012, 09:02

Hallo,
Ich bin etwas verwirrt, wenn ich mir die google-Luftaufnahme ansehe. Für mich sieht das angekreuzte Dach wie ein perfektes Süddach aus :?
Wieso Westdach?
Gruss Win
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Re: Anlagenplanung Westseite, 30 kWp = lohnenswert ?

Beitragvon Ralf Hofmann » 18.06.2012, 09:23

Hallo Win,

win_solar hat geschrieben:Ich bin etwas verwirrt, wenn ich mir die google-Luftaufnahme ansehe. Für mich sieht das angekreuzte Dach wie ein perfektes Süddach aus :?


nee, ist ein Westdach. Schau mal auf die Kompassrose links oben.
MfG
Ralf Hofmann

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Re: Anlagenplanung Westseite, 30 kWp = lohnenswert ?

Beitragvon Kulturbanause » 18.06.2012, 09:37

Also ich habe ein Westdach mit einer Anlage. Das Dach zeigt sogar leicht in den Norden. Die Dachneigung beträgt 32 Grad. Schon wenn im Osten die Sonne aufgeht produziert die Anlage Strom. Im Jahr kommt meine Anlage auf 920 kwh pro kw (ist das so richtig?). Ich bin sehr zufrieden damit. Im Nachhinein hätte ich die Ostseite auch noch belegen können, kommt aber vielleicht noch ;-)
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Re: Anlagenplanung Westseite, 30 kWp = lohnenswert ?

Beitragvon win_solar » 18.06.2012, 09:55

@Ralf,
danke, hatte ich übersehen...
dann werden die 86° Westdach richtig sein, jetzt müsste man noch wissen ob das Dach eine Dachneigung von eher 40° oder 30° hat.
Ich würde immer mit der konservativen PVGIS10c Prognose rechnen, besser ist dann sicher kein Problem, schlechter schon eher. Ausserdem ist das gute Jahr 2011 kein Maßstab...
Realisieren würde ich das Dach vielleicht mit sehr günstigen Komponenten, erst mal abwarten, was der Vermittlungsausschuß so vermittelt.
Gruss Win
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Re: Anlagenplanung Westseite, 30 kWp = lohnenswert ?

Beitragvon elfaro » 18.06.2012, 11:41

DN ist natürlich noch relevant, aber sollte als Ost-West-Belegung ausgeführt werden, um WR-Leistung zu sparen. Günstige Module dazu und ein RSE mit Anlagenüberwachung Solarlog 500PM für unter 1000 EUR. Bis max. 1300 EUR/kWp wäre ok, aber eher drunter. Wieviel darfst du einspeisen? Antrag beim VNB schon gestellt?
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Re: Anlagenplanung Westseite, 30 kWp = lohnenswert ?

Beitragvon Sportstar » 18.06.2012, 13:22

Dachneigung 40°-45°eher...
was heißt "sollte als Ost-West-Belegung ausgeführt werden, um WR-Leistung zu sparen" ??

Habe noch keine Antrag gestellt und weis auch nicht wieviel ich einspeisen darf,
Heute war ein Solateur vor Ort.
Flach auf das Dach gelegt geht ca. eine 42kWp drauf, aufgebockt nach Süden ca. 17 kWp.
Denke aber es wird dann wohl 30kWp werden denn sonst kommen hohe Kosten bzgl. des Netzverknüpfungspunktes auf mich zu...ka wo der dann wieder ist...
was meint Ihr?
Ich rechne jetzt erst einmal mit diesen 19,XX Cent. Ist ja noch nicht ganz sicher, vielleicht wirds ja mehr.
Eigenverbrauch ist für mich auch ganz interessant, möchte wohl gerne 2 EFH damit versorgen. Was haltet Ihr davon ? oder lieber Volleinspeisung?
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Re: Anlagenplanung Westseite, 30 kWp = lohnenswert ?

Beitragvon win_solar » 18.06.2012, 13:34

Sportstar hat geschrieben:was heißt "sollte als Ost-West-Belegung ausgeführt werden, um WR-Leistung zu sparen" ??

Sofern du Wechselrichter mit 2 Trackern bei einer Belegung beider Dachseiten verwendest, kannst du diese erheblich unterdimensionieren. Solltest du insgesamt unter 30kWp bleiben wäre die Anwendung der 70%-Regel angesagt und den Verzicht aufs Einspeisemanagement.

Habe noch keine Antrag gestellt und weis auch nicht wieviel ich einspeisen darf,
Heute war ein Solateur vor Ort.
Flach auf das Dach gelegt geht ca. eine 42kWp drauf, aufgebockt nach Süden ca. 17 kWp.
Denke aber es wird dann wohl 30kWp werden denn sonst kommen hohe Kosten bzgl. des Netzverknüpfungspunktes auf mich zu...ka wo der dann wieder ist...
was meint Ihr?

Wenn auf die Westseite 42kWp passen wäre theoretisch mit Einbeziehung der Ostseite an die 80kWp denkbar, ist natürlich die Frage, ob das von den Kosten sinnvoll ist....
I
ch rechne jetzt erst einmal mit diesen 19,XX Cent. Ist ja noch nicht ganz sicher, vielleicht wirds ja mehr.
Eigenverbrauch ist für mich auch ganz interessant, möchte wohl gerne 2 EFH damit versorgen. Was haltet Ihr davon ? oder lieber Volleinspeisung?

Volleinspeisung macht keinen Sinn, da du sowieso voraussichtlich mind. 10% eigenverbrauchen musst, ausserdem ist deine Vergütungshöhe nur für die ersten 10kWp 19ct, das darüberliegende wird mit 16ct vergütet (alles unter Vorbehalt)
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