16 kwp auf Schwimmbaddach inkl. PE Schlauch unter den Module

Rund um die Planung einer Solaranlage.

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16 kwp auf Schwimmbaddach inkl. PE Schlauch unter den Module

Beitragvon Brennholznutzer » 30.06.2012, 18:59

Hallo!
Ich bin neu hier und habe gleich einige Fragen an euch :-)

Wir haben ein Nebengebäude, wo sich ein 50m³ großen Schwimmbad befindet.
Das Becken ist komplett aus Beton gegossen und gefliest.
Das Dach ist aus Eternitplatten und hat Ost/West Ausrichtung mit 18° Neigung.

Da es nun leider nach 25 Jahren renovierungsbedürftig geworden ist, wollte ich wohl das Dach neu machen und einiges verändern (Sauna, Ruheraum mit Solarium, usw...)
Zum anderen ist auf dem Dach eine Poolheizung mit 5m langen PE Rohre in den sicken der Eternitplatten installiert worden, welche nicht viel bring. (an heißen Tagen gerade mal 1°C plus.)

Jetzt habe ich gedacht, ob es sinn macht, eine PV Anlage mit Eigenverbrauch auf die beiden Dachhälften (jeweils 55m²) zu installieren und diese gleich mit PE Schlauch in Schlangen hinter den Modul zu verlegen. (Pro Modul etwa 10m PE16 Rohr)

Die PV Anlage müßte zu 100% Finanziert werden. Montage würde ich selber machen, da ich Elektroinstallateur bin und schon ein paar Anlagen von unserer Firma mit aufgebaut habe.

Gedacht habe ich an 245 Watt Modulen mit den Maßen 1,65x 0.99m. Wenn ich das Dach voll mache, dann sind es 64 Stück.
Nun wollte ich dann für jedes Dach ein WR 8000 von SMA nehmen.

Auf dem Ostdach steht von morgens bis abends die Sonne, auf dem Westdach ist ungefähr eine Stunde vor Sonnenuntergang einige Stellen verschattet. Sollte man dann mit der Aufteilung der Strings beachten.

So nun meine Fragen:
- Macht es sinn, einen PE Schlauch hinter den Modulen zu packen, um die Wärme für die Pollheizung zu nutzen?
- Würde es sich noch lohnen, mit der PV Anlage Geld zu verdienen? Vergütung ist ja nur noch begrenzt.
- Über die KFW werden noch PV Anlagen mit günstigen Krediten unterstützt. Zu welchem Zins werden diese Angeboten?
- Mit welchen Abgaben muss man rechnen, was dann an das Finanzamt abgeführt werden muß?

Fragen über Fragen 8)

Vielen Dank für eure Antworten
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Re: 16 kwp auf Schwimmbaddach inkl. PE Schlauch unter den Mo

Beitragvon Strahli » 30.06.2012, 19:18

- PE-Schlauch halt ich für Blödsinn, wenns ohnehin schon praktisch nix bringt. Da würde ich eher noch eine Thermie machen
- Rendite ist halt stark abhängig von Ort, Ausrichtung und Dachneigung. In Anbetracht von 18,5 Ct. würde ich davon ausgeht, dass hier noch was rumkommt, wenn Dich die Montage schon mal nix kostet
- KfW-Programm 274 - ab 2,02% effektiv bei 10 Jahren und bester Bonität - kürzer wird es wegen Vollfinanzierung nicht gehen
- keine - außer PV-Versicherung und ggf. irgendwelche Reparatur/Austauschkosten, an das Finanzamt führst Du nur die Umsatzsteuer ab, die Dir Dein Energieversorger mit der Einspeisevergütung auszahlt. Im Gegenzug kannst Du die MwSt. beim Kauf der Anlage Dir vom Finanzamt zurückholen.
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Re: 16 kwp auf Schwimmbaddach inkl. PE Schlauch unter den Mo

Beitragvon Brennholznutzer » 30.06.2012, 19:49

Strahli hat geschrieben:- PE-Schlauch halt ich für Blödsinn, wenns ohnehin schon praktisch nix bringt. Da würde ich eher noch eine Thermie machen
- Rendite ist halt stark abhängig von Ort, Ausrichtung und Dachneigung. In Anbetracht von 18,5 Ct. würde ich davon ausgeht, dass hier noch was rumkommt, wenn Dich die Montage schon mal nix kostet
- KfW-Programm 274 - ab 2,02% effektiv bei 10 Jahren und bester Bonität - kürzer wird es wegen Vollfinanzierung nicht gehen
- keine - außer PV-Versicherung und ggf. irgendwelche Reparatur/Austauschkosten, an das Finanzamt führst Du nur die Umsatzsteuer ab, die Dir Dein Energieversorger mit der Einspeisevergütung auszahlt. Im Gegenzug kannst Du die MwSt. beim Kauf der Anlage Dir vom Finanzamt zurückholen.


Vielen Dank,
eine 18m² große Thermie habe ich schon. Diese ist aber nur für Haus ausgelegt (Brauchwasser mit Heizungunterst.)

Die Anlage würde dann in NRW stehen.
Gruß
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Re: 16 kwp auf Schwimmbaddach inkl. PE Schlauch unter den Mo

Beitragvon Good-Knight » 30.06.2012, 20:30

Bei der Anlage mit Eigenverbrauch kannst du doch die Poolheizung über die WR speisen lassen. Die Tripower haben ja ein Relaisausgang, z.B zum Schalten eines Heizstabes für den WW-Speicher.
Gruß und
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Re: 16 kwp auf Schwimmbaddach inkl. PE Schlauch unter den Mo

Beitragvon Mühli » 30.06.2012, 23:07

Auf jeden Fall würd ich keine 2 Wechselrichter nehmen! Das macht man nur wenn man zu viel Geld und Platz hat.

Je nach WR muss man aber schon drauf achten, dass das von der Konfiguration geht, du brauchst mindestens 2 Mpp-Tracker.
Bei je 32 Modulen pro Dachseite ist der Tripower (beispielsweise der 15er) aber eher schlecht geeignet, weil der zweite Eingang nur 11Ampere abkann (B-Eingang), 32 Module pro String aber zu viel sind.
Moduldaten hab ich jetzt die handelsüblichen Polys genommen.
Evtl. klappt es aber mit anderen Modulen, dürfen, falls 2 Strings an B gehen, aber nicht mehr als 6,25 Ampere Maximalstrom haben.

Willst du das Schwimmbad im Sommer oder Winter heizen?

Falls du irgendwie "künstlich" zuheizen willst, bitte benutze keinen Heizstab, das ist Energieverschwendung pur.

Gruß
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Re: 16 kwp auf Schwimmbaddach inkl. PE Schlauch unter den Mo

Beitragvon Zentralschmiertechnik » 01.07.2012, 00:49

Da ich mal davon ausgehe,dass Du den Pool auch sinnvoll beheizen möchtest,würde ich-die Sanierung steht nach Deinen Aussagen ja eh an- die WW Erwärmung über einen Primär.-und Sekundärkreislauf regeln.

Dem Einsatz einer Wärmepumpe steht hier nichts im Wege,zumal die VLT für den Pool kaum über 30° C liegt.
Die 50m³ kann man über einen Wärmetauscher sekundär betreiben (Primär -also erstrangig- würde die Wärmepumpe die Energie zur Verfügung stellen) und dann die Wärme sekundär an den Poolkreislauf abgeben.

Da die Leistungszahl der WP gut über 3 liegt (wahrscheinlich sogar fast bei 4 ) setzt Du 1 kwh ein und erhälst im Gegenzug 3 bis 4 kwh Wärmeenergie.

Zu der benötigten Wärmeenergie noch eine Berechnung.

Um ein Liter Wasser um 1 ° C zu erwärmen,benötigt man ca. 4,19 Kj Energie= 1,16 Wh.

Bei 50m³ = 50.000 l oder auch kg benötigt man also (Q = m * c * delta T)
also 50.000 kg * 4,19 Kj/kg * k * 20k = 4190.000 Kj / 3,6 = 1163.888 Wh = 1163 kwh.

Um Deinen Pool von ca. 10° C auf zB. 30°C aufzuwärmen,benötigst Du ca. 1163 kwh.
An guten Tagen im Mai erreichst Du ca.6 bis 7 kw/kwp an Leistung ,die über die Wärmepumpe ca. 18 bis 21 kwh Wärme generieren würde ohne Wirkungsgradverlust,

Ich weiss jetzt leider nicht,wie hoch der Wärmeverlust des Pools ist,wenn z.B. die Aussentemperatur nachts auf 10° C fällt und am nächsten Tag diese wieder auf vielleicht 25°C ansteigt.
Entscheidend ist die Oberflächentemperatur des Pools,da die meiste Energie an die Oberfläche abgegeben wird und nicht in die Wände oder an den Boden.
Dementsprechend ist bei grösserer Fläche im Verhältnis zur Tiefe mit höheren Energieverlusten zu rechnen.

Nur mal gefüht: würde der Pool über nacht 2°C verlieren,dann müsstest Du ca. 116 kwh am nächsten Tag Energie hineinstecken,um die gleiche Temperatur wie am Vortag zu erreichen.

Gru ZST
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Re: 16 kwp auf Schwimmbaddach inkl. PE Schlauch unter den Mo

Beitragvon Brennholznutzer » 01.07.2012, 13:14

Mühli hat geschrieben:Auf jeden Fall würd ich keine 2 Wechselrichter nehmen! Das macht man nur wenn man zu viel Geld und Platz hat.

Je nach WR muss man aber schon drauf achten, dass das von der Konfiguration geht, du brauchst mindestens 2 Mpp-Tracker.
Bei je 32 Modulen pro Dachseite ist der Tripower (beispielsweise der 15er) aber eher schlecht geeignet, weil der zweite Eingang nur 11Ampere abkann (B-Eingang), 32 Module pro String aber zu viel sind.
Moduldaten hab ich jetzt die handelsüblichen Polys genommen.
Evtl. klappt es aber mit anderen Modulen, dürfen, falls 2 Strings an B gehen, aber nicht mehr als 6,25 Ampere Maximalstrom haben.

Willst du das Schwimmbad im Sommer oder Winter heizen?

Falls du irgendwie "künstlich" zuheizen willst, bitte benutze keinen Heizstab, das ist Energieverschwendung pur.

Gruß


Na ja ich dachte wegen den beiden verschiedene Ausrichtungen und Verschattungen.
Auf dem Ostdach ist etwa halbe bis 1 Stunde nach Sonnenaufgang die Sonne. Das West Dach bekommt aber dann später die Sonne ab. Am Abend hat es dann an einer Stelle Verschattung durch unser Haus.
Platz für zwei WR ist dafür da. Obwohl ein 15000 billiger ist als zwei 8000.

Das Schwimmbad soll eigentlich ab Mai bis ende Oktober benutzt werden. Im Winter ist der Aufwand sowie die kosten dafür zu hoch. Dazu lohnt es sich nicht.

Elektrisch heizen will ich erstmal nicht.

Zentralschmiertechnik hat geschrieben:Da ich mal davon ausgehe,dass Du den Pool auch sinnvoll beheizen möchtest,würde ich-die Sanierung steht nach Deinen Aussagen ja eh an- die WW Erwärmung über einen Primär.-und Sekundärkreislauf regeln.

Dem Einsatz einer Wärmepumpe steht hier nichts im Wege,zumal die VLT für den Pool kaum über 30° C liegt.
Die 50m³ kann man über einen Wärmetauscher sekundär betreiben (Primär -also erstrangig- würde die Wärmepumpe die Energie zur Verfügung stellen) und dann die Wärme sekundär an den Poolkreislauf abgeben.

Da die Leistungszahl der WP gut über 3 liegt (wahrscheinlich sogar fast bei 4 ) setzt Du 1 kwh ein und erhälst im Gegenzug 3 bis 4 kwh Wärmeenergie.

Zu der benötigten Wärmeenergie noch eine Berechnung.

Um ein Liter Wasser um 1 ° C zu erwärmen,benötigt man ca. 4,19 Kj Energie= 1,16 Wh.

Bei 50m³ = 50.000 l oder auch kg benötigt man also (Q = m * c * delta T)
also 50.000 kg * 4,19 Kj/kg * k * 20k = 4190.000 Kj / 3,6 = 1163.888 Wh = 1163 kwh.

Um Deinen Pool von ca. 10° C auf zB. 30°C aufzuwärmen,benötigst Du ca. 1163 kwh.
An guten Tagen im Mai erreichst Du ca.6 bis 7 kw/kwp an Leistung ,die über die Wärmepumpe ca. 18 bis 21 kwh Wärme generieren würde ohne Wirkungsgradverlust,

Ich weiss jetzt leider nicht,wie hoch der Wärmeverlust des Pools ist,wenn z.B. die Aussentemperatur nachts auf 10° C fällt und am nächsten Tag diese wieder auf vielleicht 25°C ansteigt.
Entscheidend ist die Oberflächentemperatur des Pools,da die meiste Energie an die Oberfläche abgegeben wird und nicht in die Wände oder an den Boden.
Dementsprechend ist bei grösserer Fläche im Verhältnis zur Tiefe mit höheren Energieverlusten zu rechnen.

Nur mal gefüht: würde der Pool über nacht 2°C verlieren,dann müsstest Du ca. 116 kwh am nächsten Tag Energie hineinstecken,um die gleiche Temperatur wie am Vortag zu erreichen.

Gru ZST


Danke für deine bemühungen.
Nun die Thermie ist zurzeit noch nicht soweit eingebunden, das ich diese für den Pool nutzen könnte.
Da zwischen dem Schwimmbad und dem Haus zwar "KG-Leerrohre" liegen, aber noch keine Kupferrohre vorhanden sind um die Wärme dort hin zu befördern, wollte ich es ersteinmal mit den PE Rohren versuchen.
Bei der Thermie soll es eigenlich nur in Schwimmbad abgeleitet werden, wenn diese schon fast am kochen ist.

Zum anderen habe ich gedacht, das durch diese Art die PV Module schön abgekühlt werden und somit einen besseren Wirkungsgrad haben. Die werden ja schön heiß :P

Nur die frage ist, ob diese Art von Rohrschlangen die ganze wärme abbekommen, oder nur punktuell.
Da es sich ja um Schwimmbadwasser handelt, kann man eigentlich nur PE Rohr nehmen.

Den gedanken mit einer WP hatte ich auch. Nur leider momentan kein Geld dafür.
Da könnte mann in 10-20 Jahren darüber sprechen.

Vielen Dank
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Re: 16 kwp auf Schwimmbaddach inkl. PE Schlauch unter den Mo

Beitragvon Ralf Hofmann » 01.07.2012, 14:27

Hallo,

Brennholznutzer hat geschrieben:Zum anderen habe ich gedacht, das durch diese Art die PV Module schön abgekühlt werden und somit einen besseren Wirkungsgrad haben. Die werden ja schön heiß.


das funktioniert NUR in Verbindung mit einer Wärmepumpe, sonst ist diese Idee völlig sinnfrei.
Damit die Module auf ein vernünftiges Niveau gekühlt werden, dürfen die nicht wärmer werden wie höchstens 25°C.
Also nix mit "die werden schön heiß". :wink:
Bedeutet im Umkehrschluss, das Kühlwasser ist nie wärmer als 20°C.
Kann man damit einen Pool heizen??? Wohl eher nicht.

Der einzige Weg, diese Wärme sinnvoll zu nutzen ist der, damit eine WP zu speisen und diese mit Solarstrom zu betreiben.
Dann wird etwas sinnvolles mit den Leistungspeaks der PV-Anlage gemacht UND gleichzeitig die Abwärme des Kühlwassers sinnvoll genutzt.

Zu diesem Zweck habe ich mir jetzt eine Waterkotte WP für knapp EUR 500,- bei eBay geschossen.
So ist der Plan:
viewtopic.php?t=78707.html
MfG
Ralf Hofmann

_________________________________________________________________________

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Re: 16 kwp auf Schwimmbaddach inkl. PE Schlauch unter den Mo

Beitragvon JayM » 01.07.2012, 22:58

Hallo Brennholznutzer,
PE Schlauch lose hinter die PV Module geklemmt halte ich nicht für eine gute Lösung. Der Aufwand ist hoch, die Wärmeabfuhr schlecht, weil der Wärmeübergang zwischen Modul und PE Rohr immer noch überwiegend durch die Luft erfolgt. Da liegt die Modultemperatur am Ende wahrscheinlich sogar noch höher als ohne PE Rohre, weil eine saubere Luftströmung unter dem Modul verhindert wird.
Wenn dann schon richtige PVT Hybridmodule (hab z.B. die von Wiosun auf der Intersolar gesehen, sehen gut aus für 'ne Schwimmbadheizung!).

Mehr Sinn macht der Vorschlag einfach eine billige Luftwärmepumpe zu nehmen und diese mit Solarstrom zu betreiben. Wegen der geringen Vorlauftemperatur und der zur Schwimmbadsaison tagsüber doch meist ganz ordentlichen Lufttemperatur solltest du COPs von > 3 locker erreichen. Wenn Du das kombinieren willst könnte man die Module zu einer dichten Fläche verbinden (mit Abdeckleisten) und die Luft unter den Modulen durch die Wärmepumpe ziehen. Das ist dann aber erstmal Bastelei, müßte man halt ausprobieren.

Und wenn Du schon 18 m2 ST Kollektoren hast würde ich auch nochmal über deren Einbindung nachdenken. Du hast ja zwei Quellen für zusätzliche Solarerträge aus den Kollektoren.
- Einmal wie Du sagst, wenn der Pufferspeicher voll ist, der muß ja auch nicht unbedingt auf 95 C hochgefahren werden, soviel WW braucht doch im Sommer kein Mensch.
- Und dann noch die Zeiten, wenn die Kollektortemperatur > Schwimmbadtemperatur aber < Pufferspeicher Temperatur liegt, also gleich morgens und dann nochmal gegen Nachmittag/Abend, wenn der Pufferspeicher schon ziemlich voll ist. Unsere 14 m2 ST schaltet nachmittags zum Teil bereits bei 60 Grad Kollektortemperatur ab, da sind sicher noch einige kWhs zu holen bevor die Sonne untergeht. Leider haben wir keinen Pool :-(

Ich weiß ja nicht wieviel Heizung Ihr zwischen Mai und Oktober noch braucht und wieviel WW Nutzer dranhängen. Aber mit 18 m2 and einem Einfamilienhaus sollten da REICHLICH Überschüsse zu holen sein.

Gruß
Jochen
14,8 kWp, 80 Solar Fabrik 150/10A 185 Wp, Fronius IG 150 Plus
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Re: 16 kwp auf Schwimmbaddach inkl. PE Schlauch unter den Mo

Beitragvon Helpless » 02.07.2012, 07:50

JayM hat geschrieben:Mehr Sinn macht der Vorschlag einfach eine billige Luftwärmepumpe zu nehmen und diese mit Solarstrom zu betreiben. Wegen der geringen Vorlauftemperatur und der zur Schwimmbadsaison tagsüber doch meist ganz ordentlichen Lufttemperatur solltest du COPs von > 3 locker erreichen. Wenn Du das kombinieren willst könnte man die Module zu einer dichten Fläche verbinden (mit Abdeckleisten) und die Luft unter den Modulen durch die Wärmepumpe ziehen. Das ist dann aber erstmal Bastelei, müßte man halt ausprobieren.

Die Idee hatte ich auch schon. Aber für die WP bringt das nicht viel, denn selbst die kleinen brauchen 450m³/Stunde (da wärmt sich nix auf). Es könnte was für die Modulleistung bringen, aber dann muss die WP auch wirklich immer laufen, was selbst bei dem großen Schwimmbecken nicht gehen dürfte. In dem Moment wo man abschaltet, staut sich die Hitze unter den Modulen (kann ja nicht weg weil abgedichetet...).
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