PV-Anlage in Tirol

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PV-Anlage in Tirol

Beitragvon NEtX » 07.10.2011, 19:52

Hallo,

ich möchte eine PV-Anlage in Eigenregie in Tirol installieren. Ich hab versucht mich ein wenig in das Thema einzulesen, aber ich werde aus ein paar Sachen nicht schlau.
Meinen Leitfaden habe ich hier entnommen: http://www.pvaustria.at/content/page.asp?id=78

1. Abklärung von grundsätzlichen Fragen wie Anlagenröße, Standort für Wechselrichter, Leitungsführung...
Wichtig: Für die Tarifförderung muss die Engpassleistung der Anlage größer als 5 kWp sein.

2. Einholen konkreter Angebote und Vergleich. (Komplettangebote: Installateur, Dachdecker, Elektriker u. allfälliger Arbeiten).

Hier ist schon mein erstes Problem. Ich möchte die Anlage selbst installieren und die Module usw. selbst besorgen.

3. Klärung der Finanzierung mit Banken (Versicherung, ...)

Kein Problem.

4. Mitteilung an die Gemeinde in der die Anlage errichtet wird oder die Erwirkung einer Baugenehmigung.

Kein Problem.

5. Technische Abklärung mit zuständigem Netzbetreiber. Netzzugangsvertrag abschließen.

Hab leider bis auf das (http://www.tiwag-netz.at/imperia/md/content/www_tiwag_netz_at/stromnetz/agb_anb_uebertragungsnetz_genehmigt_tiwag_netz_ag.pdf) keine Informationen gefunden. Kennt sich jemand mit dem Prozedere bei der Tiwag Netz AG aus?

6. Anerkennungsantrag für eine Ökostromanlage an das Amt der Landesregierung stellen. Die Anerkennung als Ökostromanlage erfolgt mittels Bescheid durch das Amt der Landesregierung.

Hier ist mein eigentliches Problem. Den Antrag gibt es in digitaler Form hier:http://www.tirol.gv.at/themen/umwelt/wasserrecht/photovoltaikfoerderung/
Irgendwie schaut das aber in dem Formular aus, als müsste die Anlage schon bestehen. Zumindest braucht es die Unterschrieft eines PV-Installateurs.
Wie kann ich da eine Selbst zusammengestellte Anlage als Ökostromanlage beantragen?


7. Förderantrag bei der OeMAG stellen. Zu finden unter OeMAG-Förderantrag Wichtig: Der Anerkennungbescheid für eine Ökostromanlage der Landesregierung muss binnen 6 Wochen nach Förderantrag bei der OeMAG sein, sonst verfällt der Antrag.

8. Entscheidung der OeMAG über die Genehmigung der Tarifförderung abwarten.

9. Auftragsvergabe und Errichtung der Anlage innerhalb von 24 Monaten (bei später Errichtung noch einmal die Laufzeit und Gültigkeit der Netzzugangsvereinbarung klären).

10. Netzparallelschaltung durch den Netzbetreiber (inkl. Installation eines eigenen Stromzählers).


Danke schon im Vorraus und liebe Grüße aus Tirol!
NEtX
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Re: PV-Anlage in Tirol

Beitragvon Awipv » 07.10.2011, 20:48

ohne Installateur (Elektriker der dir die Anlage abnimmt und ein Protokoll erstellt) geht es nicht.
9,8kW Suntech STP 225 (2011)
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Re: PV-Anlage in Tirol

Beitragvon bbw-sol » 08.10.2011, 00:18

Hallo,

suche Dir einen Elektriker der auch das Wissen um die Photovoltaik mitbringt. Er soll Deine Planung bzw. Modul- und Wechselrichterauslegung durchschauen und den Antrag unterschreiben. Wie oben schon erwähnt, brauchst Du den Elektriker ja sowieso zur Abnahme und den AC-Anschluß.

Bei mir (Salzburg) läuft das auch in Eigenplanung, Eigenmontage und Elektriker für den Anschluß. Es ist schon interessant zu sehen, wie jedes Bundesland hier die eigene Suppe kocht. Hätte gerade noch gefehlt, dass sie von Dir noch Schuhgröße und Kragenweite benötigen. Die Preise von Modulen und Wechselrichter ändern sich doch laufend.

Gruß
Gerhard
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Re: PV-Anlage in Tirol

Beitragvon wk14tiger » 10.10.2011, 11:13

Hallo
Wie groß soll den die Anlage weden ?? Wenn du über 5kwp bist brauchst auch noch einen Bescheid von der Bezikshauptmannschaft ( kosten ca 600.-.). Und wie schon gesagt ohne Elektriker wirds nicht gehen.

Gruß Walter
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Re: PV-Anlage in Tirol

Beitragvon bbw-sol » 10.10.2011, 23:54

wk14tiger hat geschrieben:Hallo
Wie groß soll den die Anlage weden ?? Wenn du über 5kwp bist brauchst auch noch einen Bescheid von der Bezikshauptmannschaft ( kosten ca 600.-.). Und wie schon gesagt ohne Elektriker wirds nicht gehen.

Gruß Walter


€ 600.-- ? wofür ? Da kostet ja der Bescheid für die Baugenehmigung eines EFH auch nicht mehr.
Also ich habe für meine 10 kW-Anlage (Salzburg) Gebühren für den Bescheid von € 34,10 bezahlt. Eine Baugenehmigung brauchte ich nicht da ich bestimmte Grenzdaten (z.B. <= 10 kW, Dachfläche <= 25% belegt) nicht überschreite. Dass die Bauordnungen unterschiedlich sind kenne ich, aber die Kosten soll mir jemand erklären.

LG
Gerhard
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Re: PV-Anlage in Tirol

Beitragvon ar0a » 11.10.2011, 06:27

http://www.tirol.gv.at/themen/umwelt/wa ... oerderung/

ganz unten:
Verwaltungsabgaben:

Abgesehen von Stempelgebühren kostet die baurechtliche Bewilligung € 70,- Gemeindeverwaltungsabgabe, die Zurkenntnisnahme der Anzeige nach dem Tiroler Elektrizitätsgesetz für PV-Anlagen über 5 kWp € 550,- Verwaltungsabgabe.
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